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NVIDIA verrät erste Details zur Rosa-CPU mit neuer Rigel-Architektur

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Juli
08

NVIDIA hat weitere Informationen zur kommenden Rosa-CPU veröffentlicht, die künftig gemeinsam mit der Feynman-GPU-Generation zum Einsatz kommen soll. Der neue Serverprozessor setzt auf eine vollständig neue CPU-Architektur mit dem Codenamen Rigel, die auf Arm v9.2 basiert und vor allem die Single-Thread-Leistung für KI-Anwendungen deutlich steigern soll.

Rosa tritt die Nachfolge der aktuellen Vera-CPU an und richtet sich insbesondere an Rechenzentren, in denen sogenannte Agentic-AI-Workloads immer höhere Anforderungen an die Prozessorleistung stellen.

Rigel löst Olympus ab

Mit Vera führte NVIDIA erstmals eigene Olympus-Kerne auf Basis von Arm v9.2 ein. Rosa setzt nun auf die nächste Evolutionsstufe namens Rigel.

Nach Angaben des Unternehmens bleibt der Fokus auf möglichst hoher Single-Thread-Leistung bestehen. Gleichzeitig sollen die neuen Kerne trotz ähnlicher Chipfläche eine höhere Rechenleistung bieten als die Olympus-Generation.

Konkrete Angaben zu Taktraten oder der Anzahl der CPU-Kerne machte NVIDIA bislang allerdings nicht.

Verbesserungen bei Cache und Speicherzugriff

Neben der neuen Kernarchitektur nennt NVIDIA mehrere technische Änderungen:

  • verbesserte Befehlsverarbeitung (Instruction Delivery)
  • größerer L2-Cache
  • effizienteres Speichermanagement
  • höhere Single-Thread-Leistung für KI-Anwendungen

Bereits Vera verdoppelte den L2-Cache pro Kern gegenüber Grace auf 2 MB. Für Rosa kündigt NVIDIA eine weitere Vergrößerung an, nennt jedoch noch keine konkreten Werte.

Grace, Vera und Rosa im Vergleich

MerkmalGraceVeraRosa*
CPU-ArchitekturArm Neoverse V2NVIDIA Olympus (Arm v9.2)NVIDIA Rigel (Arm v9.2)
Kerne7288Noch nicht bekannt
FokusHPC und RechenzentrenHöhere Single-Thread-LeistungWeitere Steigerung der Single-Thread-Performance
MarktstartSeit 20232026Voraussichtlich ab 2028

*Angaben basieren auf den bislang veröffentlichten Informationen von NVIDIA.

Teil der nächsten KI-Plattform

Rosa wird Bestandteil der kommenden Feynman-Plattform, die auf die Vera-Rubin-Generation folgen soll. NVIDIA verfolgt damit seine Strategie, CPU und GPU immer enger aufeinander abzustimmen.

Während Grace noch auf lizenzierte Arm-Kerne setzte, entwickelt NVIDIA seit Vera eigene CPU-Kerne vollständig selbst. Dadurch kann das Unternehmen die Prozessoren gezielt für KI- und HPC-Anwendungen optimieren.

Parallel sollen ähnliche CPU-Architekturen künftig auch außerhalb klassischer Serverplattformen zum Einsatz kommen. NVIDIA plant, entsprechende Technologien langfristig ebenfalls in zukünftige RTX-Spark-Systeme zu integrieren.

Marktstart frühestens 2028 erwartet

Nach aktuellem Stand soll Rosa gemeinsam mit den ersten Feynman-Beschleunigern frühestens 2028 erscheinen. Bis dahin bleibt Vera die aktuelle Serverplattform des Unternehmens und bildet die Grundlage für die Vera-Rubin-Systeme, die bereits an erste Rechenzentrumsbetreiber ausgeliefert werden.

Mit Rigel setzt NVIDIA seine CPU-Offensive im KI-Markt konsequent fort. Ob Rosa gegenüber aktuellen x86-Prozessoren und zukünftigen Arm-Lösungen einen deutlichen Leistungsvorsprung erzielen kann, wird sich jedoch erst zeigen, wenn konkrete technische Daten und unabhängige Benchmarks verfügbar sind.

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Quelle: NVIDIA verrät erste Details zur Rosa-CPU mit neuer Rigel-Architektur