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iPhone 18 Pro soll je nach Markt Apple C2- und Qualcomm-Snapdragon-Modems nutzen

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Juli
01

Apple könnte den vollständigen Abschied von Qualcomm bei seinen High-End-iPhones offenbar noch einmal verschieben. Ein neuer Leak deutet darauf hin, dass das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max je nach Verkaufsregion sowohl mit Apples eigenem C2-5G-Modem als auch mit einem Snapdragon-Modem von Qualcomm ausgestattet werden könnten. Offiziell bestätigt sind diese Informationen bislang nicht.

Leak spricht für regionale Unterschiede

Aus den geleakten Informationen geht hervor, dass Apple offenbar unterschiedliche Modemkonfigurationen vorbereitet.

Demnach könnten:

  • Modelle für Märkte ohne mmWave-5G den neuen Apple C2 verwenden.
  • US-Modelle weiterhin auf ein Qualcomm-Snapdragon-5G-Modem setzen, da dort mmWave-Netze eine deutlich größere Rolle spielen.

Sollte sich dies bestätigen, könnte das darauf hindeuten, dass Apples zweites eigenes Modem noch keine vollständige mmWave-Unterstützung bietet. Apple selbst hat hierzu bislang keine Angaben gemacht.

Qualcomm-Komponenten im Leak entdeckt

In den geleakten Unterlagen tauchen mehrere Bauteile auf, die Qualcomm zugeordnet werden.

Genannt werden unter anderem:

  • SDX80M Baseband
  • SDR875 (Sub-6 + mmWave IF)
  • QDM8771
  • QDM8720
  • PMK75
  • PMX75
  • QET7100A

Die bloße Erwähnung dieser Komponenten beweist allerdings noch nicht, dass sie tatsächlich in Seriengeräten verbaut werden. Es könnte sich ebenso um Entwicklungs- oder Testkonfigurationen handeln.

Apple soll weiterhin den N1-Funkchip nutzen

Der Leak deutet außerdem darauf hin, dass Apple auch beim iPhone 18 Pro den bereits bekannten N1-Wireless-Chip weiterverwenden könnte.

Sollte dies zutreffen, würde die erwartete Einführung eines möglichen N2-Netzwerkchips zunächst ausbleiben.

Auch hierzu gibt es bislang keine offizielle Bestätigung.

Hinweise auf Kamera-Upgrade

Neben den Modeminformationen enthält der Leak auch Hinweise auf Änderungen bei der Kamera.

Demnach wurden:

  • die Sensor-ID von 0x903 auf 0x905 geändert,
  • die Anzahl der Sensor-Konfigurationen von 21 auf 24 erhöht.

In der Gerüchteküche wird deshalb spekuliert, dass Apple auf Sonys neuen IMX905-Sensor setzen könnte. Außerdem wird erneut über eine variable Blende für die Hauptkamera diskutiert, die bereits seit Längerem als mögliches Feature kommender iPhone-Generationen gehandelt wird.

A20 Pro soll erstmals auf 2-nm-Technik setzen

Auch zum kommenden A20 Pro nennt der Leak weitere Details.

Demnach soll Apples nächster High-End-Prozessor:

  • im 2-nm-Verfahren gefertigt werden,
  • ein neues WMCM-Package (Wafer-Level Multi-Chip Module) erhalten,
  • die bisherige InFO_PoP-Verpackung ablösen.

Von dieser Umstellung werden Verbesserungen bei:

  • Speicherbandbreite,
  • Latenzen,
  • Wärmeentwicklung

erwartet.

Darüber hinaus sprechen frühere Gerüchte von einer größeren Neural Engine für lokale KI-Berechnungen sowie einer optimierten Kühlung mit direktem Kontakt zur Vapor Chamber.

Leak bleibt mit Vorsicht zu betrachten

Trotz der zahlreichen Informationen weist die Quelle selbst darauf hin, dass es sich nicht um finale Spezifikationen handeln muss.

Die genannten Komponenten könnten ebenso aus frühen Entwicklungsunterlagen stammen und vor dem Serienstart noch geändert werden. Gerade bei Apple sind Hardwarekonfigurationen bis kurz vor Produktionsbeginn häufig noch nicht endgültig festgelegt.

Einschätzung

Sollte Apple beim iPhone 18 Pro tatsächlich weiterhin auf Qualcomm-Modems in bestimmten Regionen setzen, würde sich der vollständige Wechsel auf eigene Mobilfunkchips erneut verzögern. Als möglicher Grund gilt die bislang nicht bestätigte fehlende mmWave-Unterstützung des Apple-C2-Modems. Da sämtliche Informationen aus einem Leak stammen und Apple bislang keine offiziellen Angaben gemacht hat, sollten die genannten Details derzeit jedoch als Gerücht eingeordnet werden.

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Quelle: iPhone 18 Pro soll je nach Markt Apple C2- und Qualcomm-Snapdragon-Modems nutzen