Der noch junge Shader Injector für die PC-Version von Final Fantasy VII Rebirth könnte schon bald einen weiteren großen Qualitätssprung machen. Nachdem der Mod bereits die häufig kritisierte Beleuchtung in der Spielwelt deutlich verbessert hat, arbeitet Entwickler dddd5 nun an einem umfangreichen Update. Ziel ist es, die Lichtdarstellung während des normalen Gameplays deutlich näher an die hochwertige Optik der Zwischensequenzen heranzubringen.
Einfachere Installation ohne aufwendige Shader-Suche
Laut dem Modder soll das nächste Update die Nutzung des Shader Injectors erheblich vereinfachen. Die bisher notwendigen Schritte zum Auffinden und Ersetzen bestimmter Shader sollen vollständig entfallen.
Stattdessen soll der Mod künftig nach dem Löschen des Shader-Caches praktisch per Drag-and-Drop funktionieren. Gerade weniger erfahrene Nutzer dürften dadurch deutlich einfacher von den visuellen Verbesserungen profitieren.
Experimentelle Global Illumination sorgt für realistischere Beleuchtung
Besonders spannend sind die Arbeiten an einer neuen Global-Illumination-Lösung.
Der Mod greift dabei zur Laufzeit in die Rendering-API ein und ersetzt ausgewählte Shader. Mit einer experimentellen Version dieser Technik konnte der Entwickler bereits eine Beleuchtungsqualität erreichen, die deutlich näher an den aufwendig inszenierten Zwischensequenzen liegt als die aktuelle Version des Mods.
Vergleichsbilder zeigen unter anderem:
- realistischere indirekte Beleuchtung,
- stärkere Licht- und Schattenkontraste,
- natürlichere Farbverläufe,
- insgesamt plastischer wirkende Außenbereiche.
Da sich die Arbeiten noch in der Entwicklung befinden, ist allerdings noch unklar, wann die neuen Funktionen veröffentlicht werden.
Auch für Final Fantasy VII Revelation interessant
Die Weiterentwicklung des Shader Injectors könnte über Final Fantasy VII Rebirth hinaus Bedeutung haben.
Der dritte Teil der Remake-Reihe, Final Fantasy VII Revelation, soll ebenfalls auf Unreal Engine 4 basieren. Sollte Square Enix die Beleuchtung nicht grundlegend überarbeiten, könnte der bestehende Shader Injector vergleichsweise einfach auf den neuen Titel angepasst werden.
Da viele Regionen und Rendering-Techniken zwischen beiden Spielen voraussichtlich ähnlich aufgebaut sein werden, könnte ein Großteil der bisherigen Entwicklungsarbeit weiterverwendet werden.
Modding schließt Lücke bei der PC-Version
Bereits die erste Version des Shader Injectors zeigte, dass sich einige der größten Kritikpunkte an der PC-Fassung von Final Fantasy VII Rebirth durch Modding deutlich verbessern lassen. Sollte die geplante Global-Illumination-Technik wie angekündigt umgesetzt werden, könnte der Mod die Grafikqualität im Gameplay nochmals erheblich steigern und die Darstellung stärker an die hochwertige Inszenierung der Zwischensequenzen anpassen.
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Quelle: Final Fantasy VII Rebirth: Shader-Mod soll Cutscene-Qualität ins Gameplay bringen

by BlackRabbitZ