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AMD informiert Board-Partner über Preiserhöhung von 10 Prozent für Radeon-GPUs

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Juli
02

Die Preise für Grafikkarten könnten erneut steigen. Laut einem aktuellen Bericht hat AMD seine Board-Partner über eine bevorstehende Preiserhöhung von rund 10 Prozent informiert. Betroffen sein sollen sowohl die Radeon-GPUs als auch die dazugehörigen Grafikspeicherpakete. Eine offizielle Stellungnahme von AMD liegt bislang nicht vor.

Bericht bestätigt frühere Spekulationen

Bereits in den vergangenen Wochen kursierten Gerüchte über steigende Einkaufspreise für AMD-Grafikkarten. Damals war von einer möglichen Erhöhung zwischen 10 und 15 Prozent die Rede.

Der aktuelle Bericht aus dem chinesischen Board Channels Forum konkretisiert diese Angaben nun auf etwa 10 Prozent. Die Quelle behauptet, AMD habe entsprechende Preisanpassungen bereits an seine Board-Partner kommuniziert.

Zu den genannten Herstellern gehören unter anderem:

  • ASUS
  • Sapphire
  • XFX

Ob weitere Partner ebenfalls betroffen sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Radeon RX 9000 dürfte im Fokus stehen

Welche Grafikkarten konkret von der Preisanpassung betroffen sind, wird nicht ausdrücklich genannt.

Da sich die jüngsten Berichte überwiegend auf die aktuelle RDNA-4-Generation beziehen, gehen Beobachter davon aus, dass insbesondere die Radeon-RX-9000-Serie betroffen sein dürfte. Ob auch ältere Radeon-Modelle einbezogen werden, bleibt derzeit offen.

Steigende Speicherkosten als möglicher Auslöser

Als Hauptgrund gelten erneut die steigenden Kosten für Grafikspeicher.

Der Markt für GDDR-Speicher steht seit Monaten unter Druck. Die anhaltend hohe Nachfrage aus den Bereichen:

  • künstliche Intelligenz,
  • Rechenzentren,
  • Hochleistungsrechnen,

führt dazu, dass Speicherhersteller ihre Kapazitäten zunehmend auf lukrativere Segmente konzentrieren. Dadurch steigen auch die Einkaufspreise für klassische Gaming-Grafikkarten.

Da AMD seinen Board-Partnern GPU und Speicher als Paket liefert, wirken sich höhere Speicherkosten unmittelbar auf die Produktionspreise der Grafikkarten aus.

Höhere Straßenpreise sind möglich

Ob die angekündigten Mehrkosten vollständig an Endkunden weitergegeben werden, ist derzeit nicht bekannt.

Board-Partner entscheiden selbst, ob sie:

  • höhere Einkaufspreise vollständig weiterreichen,
  • einen Teil über ihre Marge auffangen,
  • oder Preissteigerungen erst bei späteren Produktionschargen umsetzen.

Kurzfristig dürften vorhandene Lagerbestände zunächst noch zu bisherigen Preisen verkauft werden.

Auch NVIDIA könnte unter Druck geraten

Der aktuelle Bericht bezieht sich ausschließlich auf AMD.

Für NVIDIAs GeForce-RTX-50-Serie gibt es derzeit keine Hinweise auf eine weitere offizielle Preiserhöhung. Da jedoch auch NVIDIA von steigenden GDDR-Speicherkosten betroffen ist, schließen Marktbeobachter ähnliche Entwicklungen in Zukunft nicht aus.

Bislang existieren dafür jedoch keine konkreten Hinweise.

Einschätzung

Die Meldung passt zum anhaltenden Trend steigender Hardwarekosten im Grafikkartenmarkt. Während Speicherpreise weltweit weiter zulegen, geraten auch GPU-Hersteller zunehmend unter Kostendruck. Da die Informationen ausschließlich auf Berichten aus der Lieferkette basieren und AMD die angebliche Preiserhöhung bislang nicht bestätigt hat, sollten sie derzeit jedoch als Gerücht betrachtet werden. Sollte sich die Anpassung bewahrheiten, könnten Radeon-Grafikkarten in den kommenden Wochen erneut teurer werden.

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Quelle: AMD informiert Board-Partner über Preiserhöhung von 10 Prozent für Radeon-GPUs