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AIDA64 8.30 Beta bereitet sich auf AMD Zen 6 vor

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Juni
29

FinalWire hat eine neue Beta-Version von AIDA64 veröffentlicht. Die Version 8.30.8332 Beta erweitert die Hardware-Erkennung deutlich und konzentriert sich vor allem auf AMDs kommende Zen-6-Prozessoren. Unterstützt werden mehrere bislang unveröffentlichte CPU-Familien, darunter Mustang Peak, Olympic Ridge, Medusa und Venice.

Mehrere Zen-6-Familien erstmals oder verbessert unterstützt

Mit der neuen AIDA64-Version tauchen gleich mehrere Codenamen aus AMDs nächster CPU-Generation auf. Konkret nennt FinalWire fünf Zen-6-nahe Plattformen beziehungsweise Familien:

  • Mustang Peak (K1A.18)
  • Olympic Ridge (K1A.88)
  • Medusa (K1A.8)
  • Venice (K1A.9)
  • Medusa 2/3 (K1A.14)

Damit bereitet sich AIDA64 frühzeitig auf eine breite Palette kommender AMD-Produkte vor – vom Desktop-Prozessor über APUs bis hin zu High-End-Workstation- und Server-CPUs.

Mustang Peak, Olympic Ridge, Medusa und Venice

Mustang Peak gilt als Codename für AMDs nächste Threadripper-Generation. Diese soll auf der kommenden TR6-Plattform erscheinen und richtet sich erneut an Workstations sowie Enthusiasten-Systeme mit besonders vielen Kernen und hoher I/O-Ausstattung.

Olympic Ridge steht voraussichtlich für die klassischen Desktop-Prozessoren auf Basis von Zen 6, die später unter der Ryzen-Marke erscheinen dürften. Sie bilden damit den direkten Nachfolger aktueller Ryzen-Desktop-CPUs.

Unter Medusa werden kommende APU-Designs für mobile und Desktop-Systeme erwartet. Diese sollen je nach Variante unterschiedliche Chip- und Die-Konfigurationen nutzen und könnten damit mehrere Leistungsklassen vom Notebook bis zum kompakten Desktop abdecken.

Venice wiederum bezeichnet AMDs Zen-6-basierte EPYC-Generation für Server. Diese Plattform spielt vor allem im Rechenzentrum eine Rolle und dürfte besonders von neuen Fertigungsprozessen und höheren Kernzahlen profitieren.

ACE: AIDA64 macht sich für neue x86-Erweiterungen bereit

Neben der erweiterten Zen-6-Erkennung bringt AIDA64 8.30.8332 Beta auch Unterstützung für zusätzliche CPUID-Funktionen mit. Dazu zählt ACE, kurz für AI Compute Extensions. Diese Erweiterungen sind Teil der Arbeit der x86 Extension Advisory Group, an der sowohl AMD als auch Intel beteiligt sind.

ACE soll x86-Prozessoren künftig besser auf KI-nahe Rechenlasten vorbereiten. Für Tools wie AIDA64 ist die frühe Erkennung solcher Funktionen wichtig, damit neue CPU-Features korrekt ausgelesen und eingeordnet werden können.

Weitere Verbesserungen für Intel, ASUS und ASRock

Die neue Beta-Version beschränkt sich nicht nur auf AMD. FinalWire ergänzt außerdem neue Intel-Xeon-CPUs in der Erkennung. Zusätzlich wurde die Sensorunterstützung für Mainboards von ASUS und ASRock verbessert, was vor allem genauere Messwerte bei Temperaturen, Spannungen und Lüfterdaten ermöglichen kann.

Einschätzung

Die frühe Unterstützung mehrerer Zen-6-Codenamen zeigt, dass AMDs nächste CPU-Generation zunehmend in der Software-Landschaft ankommt. Für Endkunden bedeutet das noch keinen unmittelbaren Marktstart, wohl aber, dass Entwickler und Diagnose-Tools bereits auf die kommenden Plattformen vorbereitet werden. Besonders spannend ist die breite Aufstellung: Zen 6 soll offenbar nicht nur klassische Ryzen-CPUs, sondern auch Threadripper-, EPYC- und APU-Produkte umfassen.

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Quelle: AIDA64 8.30 Beta bereitet sich auf AMD Zen 6 vor