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	<description>Hacking, Pentesting &#38; IT-Sicherheit lernen</description>
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		<title>KW22 / 2026: Unsere Artikel der letzten Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2026 05:03:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div>Auch in dieser Woche gingen auf Hardwareluxx.de wieder einmal mehr zahlreiche spannende Artikel online.</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Auch in dieser Woche gingen auf Hardwareluxx.de wieder einmal mehr zahlreiche spannende Artikel online.</div>
<hr>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.hardwareluxx.de/index.php/news/allgemein/hardwareluxx/69210-kw22-2026-unsere-artikel-der-letzten-woche.html" target="_blank">KW22 / 2026: Unsere Artikel der letzten Woche</a></p>
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		<title>Acer Glasses: AR-Brille und KI-Brille trennen Display und Gemini</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2026 20:00:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div>Nachdem Acer zur Computex 2026 bereits neue Notebooks, Business-PCs, Monitore und vor allem einen weiteren Gaming-Handheld angekündigt hatte, rückt der Hersteller nun auch bei Smart Glasses vor.</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Nachdem Acer zur Computex 2026 bereits neue Notebooks, Business-PCs, Monitore und vor allem einen weiteren Gaming-Handheld angekündigt hatte, rückt der Hersteller nun auch bei Smart Glasses vor.</div>
<hr>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.hardwareluxx.de/index.php/news/consumer-electronics/gadgets/69226-acer-glasses-ar-brille-und-ki-brille-trennen-display-und-gemini.html" target="_blank">Acer Glasses: AR-Brille und KI-Brille trennen Display und Gemini</a></p>
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		<title>ASUS bereitet neuen ROG Ally für die Computex 2026 vor und bleibt offenbar bei der AMD-Z2-Extreme-Plattform</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:15:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div><p>ASUS arbeitet an einer weiteren Iteration der ROG-Ally-Familie und dürfte das Gerät auf der Computex 2026 zwischen dem 2. und 5. Juni in Taipeh zeigen. VideoCardz berichtet von mehreren Insider-Hinweisen, nach denen ASUS einzelne Medienpartner zur Vorabbriefing eingeladen, andere bewusst übergangen hat. Die wichtigste Aussage aus den durchgesickerten Informationen: Auch das neue Modell soll weiterhin […]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/asus-bereitet-neuen-rog-ally-fuer-die-computex-2026-vor-und-bleibt-offenbar-bei-der-amd-z2-extreme-plattform/">ASUS bereitet neuen ROG Ally für die Computex 2026 vor und bleibt offenbar bei der AMD-Z2-Extreme-Plattform</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/">Hardware News</a>.</p></div>]]></description>
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<p>ASUS arbeitet an einer weiteren Iteration der ROG-Ally-Familie und dürfte das Gerät auf der Computex 2026 zwischen dem 2. und 5. Juni in Taipeh zeigen. VideoCardz berichtet von mehreren Insider-Hinweisen, nach denen ASUS einzelne Medienpartner zur Vorabbriefing eingeladen, andere bewusst übergangen hat. Die wichtigste Aussage aus den durchgesickerten Informationen: Auch das neue Modell soll weiterhin AMDs Ryzen Z2 Extreme nutzen, einen echten Generationssprung auf eine hypothetische Ryzen-Z3-APU gibt es nicht. Damit bestätigt sich, was sich seit mehreren Wochen abgezeichnet hatte und worauf der deutsche Handheld-YouTuber Steam Dad in einem Video bereits zwei Wochen vor der Messe hingewiesen hatte.</p>
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<h3>Was die FCC-Einreichungen und Zertifizierungen zeigen</h3>
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<p>Die Grundlage für die Spekulation sind FCC-Filings aus 2025 sowie Zertifizierungen in Indonesien und Südkorea, die seit dem Frühjahr 2025 zwei Geräte unter den Modellnummern RC73YA und RX73XA listen. Die RX73XA-Variante in Schwarz nutzt nach den Listings einen Ryzen-Z2-Extreme-APU mit acht Zen-5-Kernen, 36 Watt TDP und LPDDR5-8533-Speicher. Eine Stelle in den Unterlagen verweist auf 2048M32, was rechnerisch 64 GB Kapazität entspricht, an anderer Stelle wird ein Micron-32-GB-Modul genannt. Die weiße RC73YA-Variante setzt dagegen auf den schlankeren AMD-Aerith-Plus-Nachfolger des Van-Gogh-SoCs aus dem Steam Deck mit vier Kernen, 20 Watt TDP und 16 GB Speicher.</p>
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<p>Auffällig ist der dedizierte Xbox-Button auf der schwarzen Variante, der das Gerät als möglichen Nachfolger des im Oktober 2025 zusammen mit Microsoft eingeführten ROG Xbox Ally X positioniert. Die weiße Variante wirkt dagegen wie eine Mainstream-Aktualisierung des klassischen, nicht Xbox-gebrandeten ROG Ally. ASUS hat das Gerät bislang nicht offiziell bestätigt, hält die Briefing-Liste sehr eng und scheint mit dem Reveal bewusst die Computex-Bühne ansteuern zu wollen.</p>
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<h4>Keine Ryzen-Z3-Plattform in Sicht</h4>
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<p>Der eigentlich brisante Punkt ist die Plattformfrage. AMD hat 2025 mit dem Ryzen Z2, Ryzen Z2A und Ryzen AI Z2 Extreme das Handheld-Portfolio ausgebaut, eine neue Z3-Generation ist für die Computex 2026 nicht angekündigt und wird realistisch frühestens 2027 erwartet. ASUS hat damit nur drei Optionen, eine sinnvolle Iteration zu rechtfertigen. Erstens, ein leistungsmäßig identischer Chip in einem überarbeiteten Gehäuse mit besserer Kühlung, größerer Batterie oder optionalem OLED-Display. Zweitens, ein Wechsel auf eine andere Plattform, etwa Intel Panther Lake mit den auf der Computex angekündigten Arc-G3-Handheld-Grafikvarianten, allerdings ist ASUS bisher nicht in Intels offizieller Partnerliste für diese Plattform aufgetaucht. Drittens, eine Speicheraufrüstung auf 32 oder 64 GB LPDDR5X, was die Plattform für lokale KI-Inferenz und größere Modelle attraktiver machen würde.</p>
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<p>Die FCC-Hinweise auf bis zu 64 GB Arbeitsspeicher deuten klar auf Option drei. Das wäre auch das nachvollziehbarste Differenzierungsmerkmal gegenüber der aktuellen ROG Xbox Ally X, die maximal 24 GB LPDDR5X mitbringt. Für klassische Gaming-Workloads ist eine Vervierfachung des Arbeitsspeichers nicht notwendig, für die zunehmend wichtigeren KI-Funktionen unter Windows 11 und die Copilot-Plus-Integration auf Handhelds aber durchaus.</p>
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<h3>Preis- und Plattformkontext im Frühjahr 2026</h3>
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<p>Die ROG Xbox Ally startet im offiziellen spanischen Distributor-Listing bei 599 Euro für das Basismodell mit Z2A-APU und 899 Euro für die Z2-Extreme-Variante. In UK liegt die ROG Xbox Ally X bei rund 999 Pfund. Damit gehört ASUS bereits zum oberen Ende des Windows-Handheld-Marktes. Lenovo Legion Go S notiert in UK bei rund 500 Pfund, das Steam Deck OLED hat nach Valves jüngster Preisanhebung 549 Pfund erreicht und kostet in den USA 789 US-Dollar. Eine neue ROG-Ally-Variante mit Z2 Extreme und 64 GB Arbeitsspeicher würde sich in dieser Preislandschaft eher in Richtung 1.000 Euro oder darüber positionieren, was die ohnehin spürbare Spreizung zwischen Premium- und Mainstream-Handhelds weiter vergrößert.</p>
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<p>Erschwerend kommt die anhaltende Speicherkrise hinzu. TrendForce erwartet im zweiten Quartal 2026 einen Anstieg der DRAM-Vertragspreise um 58 bis 63 Prozent und einen NAND-Anstieg von 70 bis 75 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Genau auf diese beiden Komponenten setzt jeder Handheld mit hoher Speicherausstattung. Wenn ASUS tatsächlich auf 64-GB-LPDDR5X-Konfigurationen aufrüstet, dürfte sich das im Endkundenpreis spürbar niederschlagen. Valve hat bereits beim Steam Deck OLED 240 bis 300 US-Dollar Aufschlag durchgesetzt, und Berichte sprechen davon, dass Valve auch die Steam Machine und die Steam Frame VR-Brille deshalb verschiebt. Für eine ASUS-Ankündigung am 2. Juni dürfte die Preisansage damit der härteste Stresstest sein.</p>
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<h4>Was bei Intel und Microsoft mitläuft</h4>
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<p>Intel hält am 2. Juni eine Computex-Eröffnungskeynote unter dem Schlagwort „silicon innovation“ und wird die Arc-G3-Handheld-Plattform offiziell vorstellen. ASUS ist dort nicht als Partner gelistet, was den Eindruck verstärkt, dass die neue Ally-Generation weiterhin AMD-zentriert bleibt. Microsoft koppelt parallel weitere Windows-Handheld-Features an die Plattform, die ROG Xbox Ally war im Oktober 2025 das erste Gerät mit dem Vollbild-Xbox-Modus, der den Windows-Desktop im Hintergrund stilllegt und damit Leerlauf-Stromverbrauch um rund zwei Drittel senkt. Über das Handheld-Compatibility-Programm und Advanced Shader Delivery fließen weitere Optimierungen in die Geräte. Eine neue ROG Ally würde von Anfang an mit diesem Software-Stack starten, was sie gegenüber Lenovo Legion Go oder MSI Claw, die diese Features schrittweise nachreichen, einen kurzen Vorsprung verschafft.</p>
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<p>Gleichzeitig steht SteamOS als ernstzunehmende Alternative im Raum. Valve hat mit SteamOS 3.8.6 Beta im Mai gerade Controller-Support für mehrere MSI-Claw- und OneXPlayer-Modelle nachgereicht. Lenovo soll laut Berichten eine SteamOS-Variante der Legion-Go-Gen-2 mit Ryzen Z2 Extreme zur CES 2026 vorgestellt haben. Wenn ASUS bei seinem neuen Ally-Modell bei Windows 11 bleibt, gibt das Microsoft Rückenwind, kann den Markt aber langfristig in zwei klar getrennte OS-Lager spalten.</p>
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<h3>Welche Variante ASUS tatsächlich zeigen dürfte</h3>
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<p>Die FCC-Logik spricht dafür, dass ASUS am 2. Juni zwei Modelle zeigt. Eine Mainstream-Variante mit Aerith Plus, kleinerem Stromverbrauch und niedrigerem Einstiegspreis, sowie eine Premium-Variante mit Ryzen Z2 Extreme, deutlich mehr Speicher und dem Xbox-Branding. Realistisch ist zudem ein Display-Upgrade. Die aktuelle Generation nutzt ein 7-Zoll-1080p-IPS-Panel mit 120 Hz und VRR. Eine Aufrüstung auf OLED-Technik wäre der naheliegende Schritt, vor allem da Samsung Display 2026 verstärkt kleinere OLED-Panels für Handhelds ausliefert. Ein größerer Akku als die bisherigen 80 Wh ist ebenfalls möglich, da die Plattform mit OLED und mehr Speicher den Strombedarf erhöht.</p>
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<p>Ein echter Kaufargumentwechsel wird sich aber nur über die Software- und KI-Integration ergeben. Wenn ASUS mit 64 GB LPDDR5X arbeitet, kann Microsoft entsprechende Copilot-Plus-Anwendungen, lokale LLM-Inferenz und neue On-Device-AI-Features adressieren, die auf einem 24-GB-Modell nicht ohne Weiteres laufen. Ob Käufer für diese Funktionen den Preisaufschlag mittragen, hängt am tatsächlichen Mehrwert in alltäglichen Spiele- und Produktivitätsszenarien.</p>
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<h3>Was am 2. Juni zur Plattformfrage hängen bleibt</h3>
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<p>Die kommende ROG-Ally-Vorstellung wird kein Plattformwechsel, sondern eine sorgfältig kalkulierte Erweiterung der Z2-Extreme-Ära. Das ist weniger eine technische Schwäche von ASUS als ein Spiegel der Roadmap-Realität bei AMD: Solange die Z3-APU nicht fertig ist, müssen Handheld-Hersteller mit dem aktuellen Silizium und Differenzierung über Speicher, Display und Software auskommen. Für Käufer ist das eine zweischneidige Nachricht. Wer eine neue Iteration mit mehr Speicher, möglicherweise OLED und besserer Software-Integration sucht, bekommt am 2. Juni ein interessantes Gerät, allerdings zu einem Preis, den die laufende Speicherkrise zusätzlich nach oben drücken dürfte. Wer auf einen echten Generationssprung wartet, sollte das Geld eher zurückhalten und auf die Ryzen-Z3-Welle warten, die frühestens 2027 zu erwarten ist. Ab Dienstag ist klar, in welche Richtung ASUS den Premium-Handheld-Markt im laufenden Jahr ziehen will.</p>
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<p><strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.hardware-news.de/asus-bereitet-neuen-rog-ally-fuer-die-computex-2026-vor-und-bleibt-offenbar-bei-der-amd-z2-extreme-plattform/" target="_blank">ASUS bereitet neuen ROG Ally für die Computex 2026 vor und bleibt offenbar bei der AMD-Z2-Extreme-Plattform</a></p>
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		<title>Valve hebt Steam Deck OLED-Preise um bis zu 300 US-Dollar an und macht den Handheld zur Speicherkrise-Vitrine</title>
		<link>https://rabbitzlabs.de/valve-hebt-steam-deck-oled-preise-um-bis-zu-300-us-dollar-an-und-macht-den-handheld-zur-speicherkrise-vitrine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BlackRabbitZ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:15:47 +0000</pubDate>
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<p>Valve hat die US-Listenpreise für den Steam Deck OLED am 27. Mai um 240 bis 300 US-Dollar angehoben und damit eine der drastischsten Preiserhöhungen in der Geschichte aktueller Gaming-Hardware vollzogen. Die 512-GB-Variante kostet jetzt 789 statt 549 US-Dollar, ein Plus von rund 44 Prozent. Die 1-TB-Version klettert von 649 auf 949 US-Dollar, ein Aufschlag von 46 Prozent. Damit liegt das Top-Modell preislich erstmals oberhalb der PlayStation 5 Pro, die nach der eigenen Anhebung im April mit rund 899,99 US-Dollar gelistet ist. Beide Steam-Deck-OLED-Varianten waren innerhalb weniger Stunden nach dem Restock ausverkauft, die LCD-Version mit 256 GB Speicher hat Valve bereits Ende 2025 endgültig aus dem Sortiment genommen. Damit ist das günstigste neue Steam Deck nun fast doppelt so teuer wie der ehemalige Einstiegspreis von 399 US-Dollar.</p>
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<h3>Was Valve offiziell zur Erhöhung sagt</h3>
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<p>Die Begründung von Valve ist nüchtern und passt sich nahtlos in die seit Monaten laufende Speicherkrise ein. „Steam Deck itself hasn’t changed; these new prices reflect the current state of component costs and other global logistical challenges across the industry as a whole“, schreibt das Unternehmen in seinem Blog-Beitrag. Hardware, Spezifikation und Lieferumfang bleiben identisch, nur der Verkaufspreis wird der Komponenten-Realität angepasst. Auch international zieht Valve nach. Im Vereinigten Königreich liegen die neuen Preise bei 649 Pfund für die 512-GB-Version und 779 Pfund für 1 TB, in Kanada kostet die 1-TB-Variante 1.349 Kanadische Dollar vor Steuern.</p>
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<p>Wer den Sprung scheut, kann auf das Certified-Refurbished-Programm ausweichen. Dort liegt der überholte 512-GB-OLED bei 629 US-Dollar, die 1-TB-Variante bei 759 US-Dollar, jeweils mit einem Jahr Garantie. Diese Preise wurden ebenfalls nach oben angepasst, fallen aber 160 beziehungsweise 190 US-Dollar günstiger aus als der entsprechende Neukaufpreis. Für preissensible Käufer ist das aktuell die wirtschaftlichste Möglichkeit, im Steam-Deck-Ökosystem einzusteigen.</p>
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<h3>Speicherkrise als zentrale Ursache</h3>
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<p>Hintergrund ist die anhaltende Verschiebung von DRAM- und NAND-Kapazität in Richtung AI-Rechenzentren. TrendForce erwartet für das zweite Quartal 2026 einen Anstieg der DRAM-Vertragspreise um 58 bis 63 Prozent gegenüber dem Vorquartal sowie ein Plus von 70 bis 75 Prozent bei NAND-Flash. Im vorangegangenen Sechs-Monats-Fenster bis März stieg der NAND-Spotmarkt nach Analystenangaben um rund 500 Prozent in der Spitze, im Durchschnitt liegen die DRAM-Preise im September-Dezember-Zeitraum 2025 bei einem Plus von rund 252 Prozent. Branchenbeobachter bezeichnen es als die schwerste Memory-Preisspitze der vergangenen 15 Jahre. Schätzungen zufolge konsumieren AI-Rechenzentren inzwischen rund 70 Prozent der weltweiten Speicherchip-Produktion, vor wenigen Jahren waren es noch etwa 25 Prozent.</p>
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<p>Valve sitzt damit in einer doppelten Falle. Der Steam Deck OLED nutzt 16 GB LPDDR5 sowie einen NVMe-SSD-Anteil, beides Komponenten, die direkt von der Knappheit betroffen sind. Wie viele Consumer-Hardware-Hersteller dürfte Valve mit langfristigen Liefervereinbarungen über Kosten auf Vor-Krisen-Niveau gearbeitet haben, die zum Frühjahr 2026 ausgelaufen sind. Sobald die alten Lagerbestände aufgebraucht waren, musste das Unternehmen entweder Verluste pro verkaufter Einheit hinnehmen oder die Preise anpassen. Valve entschied sich für Letzteres, was angesichts eines bereits seit 2023 erhältlichen Geräts wirtschaftlich nachvollziehbar ist.</p>
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<h4>Der LCD-Sicherheitspuffer fehlt</h4>
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<p>Bis Ende 2025 hatte Valve mit der 256-GB-LCD-Version für 399 US-Dollar einen Einstiegspreis im Programm, der gegen genau solche Krisensituationen absicherte. Das Modell wurde im November 2025 eingestellt, vermeintlich um Platz für eine kommende Steam-Deck-Nachfolger-Generation zu schaffen. Im Rückblick wirkt diese Entscheidung wie eine ungünstige Reihenfolge: Wäre das LCD-Modell noch im Programm, könnte Valve den OLED-Preisanstieg mit einem stabilen Einstiegsangebot abfedern. So bleibt nur die Wahl zwischen OLED zum Premium-Preis oder dem Refurbished-Programm.</p>
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<h3>Auswirkungen auf Steam Machine, Steam Frame und Steam Controller</h3>
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<p>Die Preisanpassung beim Deck OLED ist nur der sichtbare Teil eines größeren Problems im Valve-Hardware-Portfolio. Steam Machine und Steam Frame, beide im November 2025 angekündigt und ursprünglich für das erste Quartal 2026 geplant, haben bereits zwei Verschiebungen hinter sich. Im Februar 2026 kommunizierte Valve einen Start im ersten Halbjahr 2026, im März wurde daraus „we hope to ship in 2026“, was die Möglichkeit eines Slips ins Jahr 2027 offenließ. Eine spätere Aktualisierung der Steam-Year-in-Review-Mitteilung milderte den Ton wieder ab in „we will be shipping all three products this year“.</p>
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<p>Die Steam Machine benötigt 16 GB DDR5 sowie 8 GB GDDR6-VRAM, die Steam Frame setzt auf 16 GB LPDDR5X. Beide Geräte hängen also direkt an denselben Komponenten, die den Deck-OLED-Preis nach oben getrieben haben. Eine Steam Machine, die zum Erscheinen im zweiten Halbjahr 2026 oder Anfang 2027 dann mit deutlich höheren Komponentenkosten kalkuliert werden muss, dürfte preislich erheblich über dem ursprünglich angepeilten Niveau einer kompakten Wohnzimmer-Spielebox liegen. Erste Leaker sprechen bereits von „astronomischen“ Preisvorstellungen. Der im Mai veröffentlichte Steam Controller für 99 US-Dollar war von dieser Entwicklung weitgehend ausgenommen, weil er ohne nennenswerten Speicher auskommt.</p>
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<h4>Steam Frame mit Snapdragon 8 Gen 3 doppelt betroffen</h4>
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<p>Beim VR-Headset Steam Frame kommt erschwerend hinzu, dass dort neben LPDDR5X auch ein Snapdragon-8-Gen-3-SoC mit eigener Speicherausstattung sitzt. Das Standalone-Verfahren ohne Lighthouse-Basisstationen und ohne PC-Tether ist datenseitig auf lokale Verarbeitung angewiesen, jede Speicherreduzierung würde das Konzept des Geräts schwächen. Valve hat im April öffentlich eingeräumt, sowohl Lieferdatum als auch Preisstrategie nochmals überdenken zu müssen. Konkrete Eckdaten gibt es bislang nicht.</p>
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<h3>Wettbewerbsumfeld zieht parallel mit</h3>
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<p>Die Steam-Deck-Erhöhung passt in ein Branchenmuster. Sony hat die PlayStation 5 in der Disc-Version im April 2026 auf 649,99 US-Dollar angehoben, die PS5 Pro liegt bei 899,99 US-Dollar. Nintendo bereitet für die Switch 2 eine ähnliche Preisanhebung im späteren Jahresverlauf vor. Im PC-Handheld-Segment kostet der Lenovo Legion Go 2 inzwischen 1.349,99 US-Dollar, der Asus ROG Xbox Ally X liegt bei 999,99 US-Dollar, das günstigere ROG Xbox Ally beginnt bei 599,99 US-Dollar. Damit rückt das Steam Deck OLED 1 TB zwar in eine ungewohnte Preisregion, behält gegenüber den direkten Wettbewerbern aber relativ gesehen einen Vorteil. Der Eindruck eines absoluten Preisbruchs entsteht vor allem im Vergleich zur Geräte-Eigenpreishistorie.</p>
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<p>Was Käufer trotzdem spüren, ist der Verlust des Wertversprechens, mit dem das Steam Deck 2022 eingeführt wurde. Damals positionierte Valve den Handheld als 399-Dollar-Einstieg in das PC-Gaming auf Konsolen-Niveau. Vier Jahre später beginnt das günstigste Neugerät bei 789 US-Dollar, und der Premium-Refurb-Preis liegt mit 629 US-Dollar selbst deutlich über dem ehemaligen Einstieg. Die Plattform ist damit aus dem Massenmarkt-Preissegment in den Mittelklasse-PC-Bereich gewandert.</p>
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<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Wann sich die Lage entspannen könnte</h3>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Eine schnelle Korrektur der Steam-Deck-Preise ist unwahrscheinlich. TrendForce sieht die Speicherpreise auch in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf hohem Niveau, neue DRAM- und NAND-Fertigungskapazitäten kommen nicht vor 2027 in nennenswertem Umfang online, und so lange AI-Rechenzentren die Allokation dominieren, bleibt der Druck auf Consumer-Komponenten bestehen. Wer den Steam Deck OLED zu vermutlich bald wieder gesenkten Preisen kaufen möchte, sollte sich auf eine längere Wartezeit einstellen oder das Refurbished-Programm in Erwägung ziehen. Wer jetzt zuschlägt, kauft ein bewährtes Gerät, zahlt aber den vollen Krisenaufschlag mit. Für Valve hat die Preisanhebung dagegen einen pragmatischen Effekt: Sie sichert die Marge ab, ohne dass das Unternehmen seine eigentlich strategischen Produkte Steam Machine und Steam Frame unter den nun deutlich erhöhten Komponentenkosten vorzeitig auf den Markt werfen muss. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob Valve diesen Spagat zwischen Bestandsgeräten zum Premium-Preis und unfertigen Neuprodukten ohne Glaubwürdigkeitsverlust durchhält.</p>
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		<title>SteamOS 3.8.6 Beta bringt HDMI-VRR und erweitert die Handheld-Unterstützung deutlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BlackRabbitZ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:15:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div><p>Valve hat am 29. Mai die Beta-Version von SteamOS 3.8.6 veröffentlicht und damit eine der inhaltlich relevantesten Aktualisierungen seit dem Start der 3.8er-Reihe ausgespielt. Im Mittelpunkt stehen drei Themen: Variable Refresh Rate über native HDMI-Ausgänge, eine spürbar erweiterte Controller-Unterstützung für Konkurrenz-Handhelds und eine ganze Reihe kleinerer Stabilitäts- und Audio-Verbesserungen. Bemerkenswert ist vor allem, dass Valve […]</p>
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<p>Valve hat am 29. Mai die Beta-Version von SteamOS 3.8.6 veröffentlicht und damit eine der inhaltlich relevantesten Aktualisierungen seit dem Start der 3.8er-Reihe ausgespielt. Im Mittelpunkt stehen drei Themen: Variable Refresh Rate über native HDMI-Ausgänge, eine spürbar erweiterte Controller-Unterstützung für Konkurrenz-Handhelds und eine ganze Reihe kleinerer Stabilitäts- und Audio-Verbesserungen. Bemerkenswert ist vor allem, dass Valve den HDMI-VRR-Support bereits jetzt einbaut, obwohl AMDs zugehöriger Mainline-Kernel-Beitrag für das offene HDMI-2.1-Implementierungs-Modul noch nicht vollständig upstream ist.</p>
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<h3>HDMI-VRR landet vorzeitig in SteamOS</h3>
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<p>Native HDMI-VRR-Unterstützung in einem offenen Linux-Ökosystem ist seit Jahren ein Politikum. Das HDMI Forum hatte AMDs Versuch, eine quelloffene HDMI-2.1-Implementierung in den AMDGPU-Treiber einzubringen, lange blockiert, was die freie Linux-Community zu Workarounds über DisplayPort-zu-HDMI-Adaptern zwang. AMD arbeitet inzwischen offen an einem mainline-fähigen Beitrag für den Linux-Kernel, und Valve nimmt diese Arbeit nun vorab in SteamOS auf, indem die HDMI-VRR-Unterstützung mit explizitem Vorab-Status in 3.8.6 freigeschaltet wird. Phoronix bezeichnet das als sichtbare Eskalation der Zusammenarbeit zwischen Valve und AMD.</p>
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<p>In der Praxis bedeutet das: Geräte mit nativem HDMI-Ausgang, die das Signal nicht erst über einen DisplayPort-Konverter senden, können auf einem kompatiblen Fernseher oder Monitor VRR nutzen. Für Steam-Deck-Nutzer im Dock ist das nicht direkt relevant, weil das Deck-Dock-DisplayPort-Ausgangs nutzt, für angekündigte Steam Machines, die SteamOS auf x86-Hardware mit eigenem HDMI-Port mitbringen werden, ist die Neuerung dagegen die Voraussetzung für ruckelfreies VRR-Gaming am Wohnzimmer-TV. Valve markiert die Funktion ausdrücklich als „preliminary“, erste Bugs und Kompatibilitätsprobleme sind also einzuplanen.</p>
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<p>Zusätzlich hat Valve das VRR-Frame-Pacing an mehreren Stellen feinjustiert, und TCL-Fernseher sollen sich nun zuverlässiger über das Steam-Deck-Dock verbinden lassen, ein Detail, das wiederkehrend in Foren als Problempunkt auftauchte.</p>
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<h3>Mehr Konkurrenz-Handhelds bekommen Controller-Support</h3>
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<p>Die zweite große Neuerung ist die Erweiterung der Geräteunterstützung. Mit 3.8.6 werden die Controller von MSI Claw A1M, MSI Claw 7 AI+ A2VM, MSI Claw 8 AI+ A2VM, MSI Claw A8 BZ2EM sowie der OneXPlayer-Apex- und X1-Serie nativ erkannt. Damit setzt Valve den seit SteamOS 3.8.0 angelegten Kurs fort, das Betriebssystem konsequent für Dritt-Anbieter-Handhelds zu öffnen, statt es an die hauseigene Hardware zu binden. Schon mit 3.8.0 im März und 3.8.1 im April hatten Lenovo Legion Go, Legion Go 2, ASUS ROG Xbox Ally, GPD Win 5, GPD Win Mini, OrangePi NEO und Anbernic Win600 vergleichbare Verbesserungen bekommen.</p>
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<p>Zusätzlich hat Valve die Unterstützung für AccelGyro3D-Geräte ausgebaut, was insbesondere dem originalen Lenovo Legion Go und der ersten MSI-Claw-A1M-Generation zugutekommt. Damit landen Bewegungssteuerung und Gyro-Aiming bei diesen Geräten zuverlässiger im Spiel an, was vor allem in Titeln wie Splatoon-Klonen oder Shootern mit Mausnachbildung den Unterschied macht.</p>
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<h4>Strategischer Hintergrund</h4>
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<p>Die Geräteliste ist alles andere als beiläufig. SteamOS positioniert sich seit einem Jahr offen als Alternative zu Windows auf Gaming-Handhelds, und mit jeder Iteration sinkt der Aufwand, einen Konkurrenz-Handheld mit SteamOS sinnvoll zu betreiben. Valve dürfte damit nicht zuletzt OEMs adressieren, die nach Microsofts wechselhafter Windows-on-Handheld-Strategie Alternativen evaluieren. Lenovo, MSI und OneXPlayer sind bereits in einzelnen Modellen mit SteamOS-Optionen sichtbar, mit jeder Version 3.8.x sinkt die Schwelle, dass weitere Hersteller offiziell SteamOS-Builds anbieten.</p>
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<h3>Grafiktreiber, Audio und Bluetooth-Verbesserungen</h3>
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<p>Unter der Oberfläche aktualisiert SteamOS 3.8.6 den Grafiktreiber, was nach Valve-Angaben die Stabilität verbessert und einige zuletzt erschienene Titel überhaupt erst lauffähig macht. Genannt wird explizit Crimson Desert, das bestimmte Grafik-Features voraussetzt, die im neuen Treiber jetzt verfügbar sind. Auch über das Audio-Subsystem hat Valve mehrere Korrekturen ausgespielt. Audio über HDMI soll stabiler arbeiten, einige zuletzt aufgetretene Aussetzer und Wechselprobleme zwischen Audio-Quellen wurden gefixt.</p>
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<p>Ein kleiner, aber für Bestandsnutzer wichtiger Punkt: Auf dem ursprünglichen Steam Deck LCD funktioniert Bluetooth Wake wieder. Die Funktion war in vorhergehenden SteamOS-Versionen zeitweise deaktiviert worden, weil sie auf einigen Geräten zu Akkudrain im Standby geführt hatte. Auch der Steam Controller kann das System nun aus dem Schlafmodus wecken, was beim Wechsel vom Wohnzimmer-Sofa zur aktiven Session ein paar Sekunden spart.</p>
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<h3>Was SteamOS 3.8 inhaltlich zusammenhält</h3>
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<p>Mit der 3.8er-Reihe baut Valve in vergleichsweise hoher Frequenz an drei strategischen Achsen. Erste Achse ist die Vorbereitung der Steam Machine, deren Hardware-Support seit 3.8.0 schrittweise einfließt. Zweite Achse ist die Öffnung gegenüber Dritt-Hardware, sowohl bei Handhelds als auch bei Desktop-Komponenten wie diskreten GPUs. Dritte Achse ist die schrittweise Annäherung an Standards, die unter Windows längst selbstverständlich sind, etwa HDR auf externen Displays, VRR jenseits von DisplayPort und solide Audio- und Bluetooth-Stacks. SteamOS 3.8.6 Beta liefert auf allen drei Achsen sichtbare Fortschritte, ohne dabei eine Headline-Feature-Bombe zu zünden. Das ist für Plattform-Software typischerweise das gesündere Muster: kleine, verlässliche Schritte statt einer großen Inszenierung.</p>
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<p>Wer die Beta testen möchte, kann sie über den Beta-Update-Kanal in den SteamOS-Einstellungen aktivieren. Mit Blick auf den geplanten Steam-Machine-Start und die spätestens für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartete weitere OEM-Welle dürfte 3.8.6 das letzte größere Update vor einem stabilen 3.9-Sprung sein, der den Steam-Machine-Launch begleiten könnte.</p>
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<h3>Wohin sich SteamOS in den kommenden Monaten bewegt</h3>
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<p>SteamOS 3.8.6 Beta zeigt, dass Valve den Linux-Gaming-Stack ernst und planvoll weiterentwickelt. HDMI-VRR ist der politisch wie technisch wichtigste Punkt, weil er die jahrelang künstlich gehaltene Lücke zwischen offenem Linux und proprietären HDMI-Stacks schließen hilft. Die erweiterte Handheld-Unterstützung macht aus SteamOS Schritt für Schritt eine vollwertige Alternative zu Windows 11 auf Geräten wie MSI Claw A8 oder OneXPlayer X1. Und die kleinen Aufräumarbeiten an Audio, Bluetooth und Treibern erinnern daran, dass Plattform-Software vor allem aus Tausend Detailfragen besteht, nicht aus einzelnen Schlagzeilen. Für Besitzer eines Steam Deck oder eines kompatiblen Handhelds lohnt sich der Wechsel in den Beta-Kanal in diesem Fall ausnahmsweise auch dann, wenn man sonst stabile Builds bevorzugt.</p>
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		<title>Leak deutet ATX12VO V3 mit neuem 8-Pin-Stecker, PMBUS und höherer Effizienz an</title>
		<link>https://rabbitzlabs.de/leak-deutet-atx12vo-v3-mit-neuem-8-pin-stecker-pmbus-und-hoeherer-effizienz-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BlackRabbitZ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:15:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div><p>Intel scheint die nächste Generation seines ATX12VO-Netzteilstandards in Vorbereitung zu haben. Aus geleakten Präsentationsfolien, die der X-Account @momomo_us am 29. Mai veröffentlicht hat, geht hervor, dass eine dritte Revision des 12-Volt-only-Standards mit deutlich verbesserter Effizienz, neuen Betriebsmodi und einem überarbeiteten Hauptstecker kommen soll. Eine offizielle Ankündigung steht aus, die zeitliche Nähe zur Computex 2026 ab […]</p>
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<p>Intel scheint die nächste Generation seines ATX12VO-Netzteilstandards in Vorbereitung zu haben. Aus geleakten Präsentationsfolien, die der X-Account @momomo_us am 29. Mai veröffentlicht hat, geht hervor, dass eine dritte Revision des 12-Volt-only-Standards mit deutlich verbesserter Effizienz, neuen Betriebsmodi und einem überarbeiteten Hauptstecker kommen soll. Eine offizielle Ankündigung steht aus, die zeitliche Nähe zur Computex 2026 ab dem 2. Juni lässt aber eine Vorstellung im Rahmen der Messe plausibel erscheinen. Intel hatte ATX12VO erstmals 2020 eingeführt und 2022 zur Version 2.0 ausgebaut, jeweils mit dem Ziel, vor allem den Idle-Stromverbrauch klassischer Desktop-Systeme deutlich zu senken.</p>
<h3>Was die Folien zeigen</h3>
<p>Im Mittelpunkt der V3-Spezifikation steht ein neuer 8-Pin-Anschluss, der die bisherigen 10-Pin-Hauptstecker ablösen oder ergänzen soll. Parallel verschwindet die separate Standby-Schiene komplett. Standby-Funktionen sollen künftig anders abgebildet werden, ein Schritt, der zur generellen Stoßrichtung der Spezifikation passt: weniger getrennte Versorgungspfade, weniger Verluste in Phasen mit niedriger Last. Intel führt außerdem zwei explizit benannte Betriebsmodi ein, Low Power und High Power, die laut Leak sowohl Sicherheit als auch Effizienz adressieren. Die genaue Umsetzung bleibt offen, plausibel ist ein dynamischer Wechsel zwischen einem extrem stromsparenden Modus für Idle- und leichte Office-Lasten und einem Hochlastmodus für Gaming oder Workstation-Workloads.</p>
<p>Die Effizienzangaben aus den Folien sind beachtlich. Gegenüber klassischen Multi-Rail-ATX-Netzteilen soll ATX12VO V3 im Idle-Betrieb bis zu 29 Prozent effizienter arbeiten, unter Last immer noch bis zu 12 Prozent. Solche Werte ergeben sich nicht ausschließlich aus der Standard-Aktualisierung, sondern aus der Kombination des konsequenten 12-Volt-only-Ansatzes mit den neuen Betriebsmodi. Die Größenordnung passt zu den bisherigen ATX12VO-Generationen, bei denen das deutsche Magazin Heise schon 2020 ein Testsystem auf unter sieben Watt Idle-Verbrauch gebracht hatte, ein Wert, den konventionelle ATX-Systeme selbst mit aggressiven C-State-Einstellungen kaum erreichen.</p>
<h4>PMBUS als zweite große Neuerung</h4>
<p>Mindestens so interessant wie der neue Stecker ist die geplante Übernahme von PMBUS aus der Serverwelt. PMBUS, die Power Management Bus-Spezifikation, ermöglicht eine bidirektionale digitale Kommunikation zwischen Netzteil und System. In Rechenzentrumsumgebungen ist das seit Jahren Standard und liefert Telemetrie zu Spannungen, Strömen, Temperaturen, Lüftergeschwindigkeiten und Fehlern in Echtzeit. Auf dem Desktop fehlt diese Schnittstelle bislang weitgehend. ATX12VO V3 soll dafür vier optionale zusätzliche Pins am Mainboard-Stecker mitbringen, womit der Stecker auf insgesamt zwölf Pins kommt, wenn alle PMBUS-Funktionen genutzt werden.</p>
<p>Für Endanwender hieße das, dass moderne Mainboards und OEM-Tools künftig Netzteildaten direkt auslesen können, ohne dass dafür spezielle Hardware oder herstellerspezifische Protokolle nötig sind. Auch automatisches Anpassen der Netzteil-Lüfter-Kurve, präzises Lastmonitoring oder vorausschauende Fehlerdiagnose werden damit realistisch umsetzbar. Aus Sicht von Workstations und Servern, die schrittweise in Desktop-Formfaktoren wandern, ist das ein längst überfälliger Schritt.</p>
<h3>Warum ATX12VO bislang ein Nischenstandard geblieben ist</h3>
<p>Trotz der technischen Vorzüge hat sich ATX12VO seit 2020 nur sehr zögerlich durchgesetzt. Im DIY-Markt fristet der Standard ein Schattendasein, weil sich nahezu alle Mainboard-Hersteller und Netzteilanbieter auf die etablierte 24-Pin-Welt eingestellt haben und der ATX-3.1-Standard mit dem 12V-2×6-Anschluss seit 2024 die Aufmerksamkeit der GPU-zentrierten Käuferschaft auf sich zieht. ATX12VO-fähige Komponenten gibt es bislang vor allem im OEM-Bereich, wo Energiemandate wie die kalifornische Tier-2-Effizienz-Vorschrift, das US-Energy-Star-Programm und Japans Top-Runner-Regulierung die Hersteller direkt zwingen, Idle-Verbrauch nach unten zu drücken.</p>
<p>Im Retail-Segment gibt es bislang vor allem MSI als treibende Kraft, zuletzt mit den Modellen Pro B650 12VO WiFi und Pro H610M 12VO sowie einem hauseigenen 12VO-Netzteil. Asrocks Z490 Phantom Gaming 4SR markierte 2020 den Startpunkt, blieb aber lange ein Einzelfall. Enermax demonstriert mit dem PlatiGemini einen Dual-Standard-Ansatz, der sowohl ATX 3.1 als auch ATX12VO bedient und damit den Kompatibilitätssprung erleichtern soll. Gerade dieser Dual-Standard-Weg könnte mit V3 attraktiver werden, weil sich Netzteilhersteller den Aufwand sparen, zwei komplett getrennte Produktlinien zu pflegen.</p>
<h4>Was sich für SATA-Geräte ändert</h4>
<p>Eine der praktischen Hürden von ATX12VO blieb bislang die Stromversorgung klassischer SATA-Komponenten wie 2,5-Zoll-SSDs, 3,5-Zoll-HDDs oder All-in-One-Wasserkühlungen, die 5-Volt-Versorgung benötigen. Statt direkt aus dem Netzteil kommt diese bei ATX12VO-Boards aus zusätzlichen Stromanschlüssen am Mainboard, die per Adapter an die Laufwerke geführt werden müssen. ATX12VO V3 ändert daran zunächst nichts, allerdings könnte die Kombination aus PMBUS und expliziten Low- beziehungsweise High-Power-Modi dazu führen, dass Mainboard-Hersteller intelligenter zwischen Wachzustand und Tiefschlaf der angeschlossenen Geräte schalten können. Das senkt insbesondere bei Bestandssystemen mit mehreren mechanischen Laufwerken den durchschnittlichen Stromverbrauch.</p>
<h3>Welche Rolle die Computex 2026 spielen dürfte</h3>
<p>Die Computex ist traditionell die Bühne, auf der Intel Plattform-Spezifikationen den OEM-Partnern offiziell präsentiert. ATX 3.0 und ATX12VO 2.0 wurden im März 2022 zwar unabhängig von der Messe vorgestellt, der eigentliche OEM-Schub kam aber erst über die Computex desselben Jahres. Wenn Intel ATX12VO V3 in dieser Woche tatsächlich offiziell macht, dürfte das Unternehmen die Spezifikation eng mit OEM-Partnern und Netzteilherstellern wie FSP, Channel Well Technology, High Power, Corsair und Enermax einbringen. Erste Produkte sind realistisch nicht vor Ende 2026 oder Anfang 2027 zu erwarten, da Netzteilhersteller laut früheren VideoCardz-Berichten rund vier Monate für die Massenproduktion einer neuen ATX12VO-Generation benötigen, Mainboard-Hersteller weitere vier bis fünf Monate für die Verifizierung.</p>
<p>Für den Heim-Selbstbau-Markt entscheidet sich das Schicksal von ATX12VO V3 daran, ob die großen Mainboard-Hersteller Asus, MSI, Asrock und Gigabyte den neuen Standard breiter ins Portfolio nehmen. Solange ATX12VO im DIY-Bereich vor allem als Pflichtübung für Office-Plattformen wahrgenommen wird, bleibt der Standard auf OEM-Komplettsysteme begrenzt. Mit PMBUS und den neuen Effizienzmodi bekommt V3 aber Argumente, die auch jenseits der Energiebilanz interessant sind, etwa für Workstation-Konfigurationen mit hohem Komfortanspruch oder für Small-Form-Factor-Builds, in denen jeder Watt Wärmeabgabe zählt.</p>
<h3>Wo der eigentliche Hebel von ATX12VO V3 liegt</h3>
<p>Die geleakten Eckdaten lesen sich auf den ersten Blick wie eine Inkrementsanpassung, der eigentliche Hebel liegt aber in der Kombination aus drei Einzelelementen. Der Wegfall der Standby-Schiene reduziert den dauerhaften Grundverbrauch eines ausgeschalteten Systems, die neuen Power-Modi sorgen dafür, dass das Netzteil im Tagesgeschäft seltener im ineffizienten Niedriglastbereich arbeitet, und die PMBUS-Integration öffnet die Tür für eine deutlich präzisere Steuerung über Betriebssystem und Mainboard-Firmware. Gemeinsam ergeben diese Punkte ein Bild, in dem ATX12VO nicht mehr nur als energiepolitische Pflichtspezifikation für OEMs erscheint, sondern als technisch fortgeschrittenere Alternative zur klassischen ATX-Architektur. Ob der DIY-Markt diese Argumente diesmal stärker aufnimmt als bei V1 und V2, ist die offene Frage. Wahrscheinlicher ist zunächst, dass Workstation-Hersteller, Mini-PC-Anbieter und Energiesensible Pre-Built-Systeme die ersten Profiteure werden, bevor sich der Standard breiter ausbreitet. Eine offizielle Bestätigung durch Intel zur Computex wäre der nächste Schritt, mit Detail-Spezifikationen, einer fertigen Steckerkonfiguration und einem Lizenzfahrplan für Hersteller.</p>
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<p><strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.hardware-news.de/leak-deutet-atx12vo-v3-mit-neuem-8-pin-stecker-pmbus-und-hoeherer-effizienz-an/" target="_blank">Leak deutet ATX12VO V3 mit neuem 8-Pin-Stecker, PMBUS und höherer Effizienz an</a></p>
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		<title>Fable wird auf Februar 2027 verschoben und macht Platz für einen Hardware-getriebenen Spiele-Herbst 2026</title>
		<link>https://rabbitzlabs.de/fable-wird-auf-februar-2027-verschoben-und-macht-platz-fuer-einen-hardware-getriebenen-spiele-herbst-2026/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:15:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div><p>Microsoft hat am 29. Mai über den offiziellen Xbox-X-Account bestätigt, dass Fable nicht mehr im Herbst 2026 erscheint, sondern auf Februar 2027 verschoben wird. Die Begründung von Xbox ist ungewöhnlich offen: Das übervolle Release-Fenster zum Jahresende soll nicht überstrapaziert werden. Grand Theft Auto VI, Call of Duty Modern Warfare 4, Halo: Campaign Evolved, Gears of […]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/fable-wird-auf-februar-2027-verschoben-und-macht-platz-fuer-einen-hardware-getriebenen-spiele-herbst-2026/">Fable wird auf Februar 2027 verschoben und macht Platz für einen Hardware-getriebenen Spiele-Herbst 2026</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/">Hardware News</a>.</p></div>]]></description>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Microsoft hat am 29. Mai über den offiziellen Xbox-X-Account bestätigt, dass Fable nicht mehr im Herbst 2026 erscheint, sondern auf Februar 2027 verschoben wird. Die Begründung von Xbox ist ungewöhnlich offen: Das übervolle Release-Fenster zum Jahresende soll nicht überstrapaziert werden. Grand Theft Auto VI, Call of Duty Modern Warfare 4, Halo: Campaign Evolved, Gears of War: E-Day, Control Resonant und Star Wars: Galactic Racer stehen alle in den verbleibenden Monaten des Jahres an. Für den PC- und Konsolen-Markt hat diese Verschiebung mehr Hardware-Bedeutung, als es auf den ersten Blick wirkt, denn die Geräteklasse, auf der diese Spiele laufen sollen, entscheidet im Herbst 2026 mit darüber, welche GPUs, Konsolen, SSDs und Peripherie-Käufe im Markt landen.</p>
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<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Was Xbox offiziell mitteilt und wie der 2026er-Kalender aussieht</h3>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Xbox formuliert die Verschiebung mit dem Hinweis, dass Fable einen „dedicated moment“ verdient habe, der zwischen den großen Releases des Jahres nicht möglich sei. Der Wortlaut nennt explizit Halo: Campaign Evolved, Gears of War: E-Day, Call of Duty Modern Warfare 4, Control Resonant, Star Wars: Galactic Racer und Grand Theft Auto VI. Forza Horizon 6 wird im Frühjahr 2026 erscheinen, Modern Warfare 4 ist auf den 23. Oktober datiert, Star Wars: Galactic Racer auf den 6. Oktober, GTA VI auf den 19. November. Für ein Singleplayer-RPG bleibt damit zwischen Anfang Oktober und Mitte Dezember kein vernünftiger Slot. Fable wird im Februar 2027 zum globalen Launch auf Xbox Series X und S, PlayStation 5 sowie Windows-PC kommen und damit den Cross-Platform-Kurs fortsetzen, den Xbox seit dem Frühjahr 2026 konsequent ausbaut.</p>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Fable-Ankündigung folgt direkt der Verweis auf den Xbox Games Showcase am 7. Juni 2026, bei dem ein „major new look“ auf Fable und eine breitere Lineup-Übersicht geplant sind. Für die Hardware-Seite ist dieser Showcase mindestens so interessant wie für die reine Software-Linie, weil Microsoft mit ASUS am ROG Xbox Ally und der größeren Ally X bereits zwei Geräte im Handheld-PC-Segment gestartet hat und an Project-Kennan-Hardware sowie an einer kommenden Konsolengeneration arbeitet.</p>
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<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">GTA VI als Systemverkäufer und seine Wirkung auf den PC- und Konsolenmarkt</h3>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der eigentliche Grund für die Fable-Verschiebung wird in den offiziellen Worten nicht ausgesprochen, geht aus der Auflistung aber unmissverständlich hervor. Grand Theft Auto VI ist nicht nur das mit Abstand am stärksten erwartete Spiel des Jahrzehnts, sondern auch der wichtigste Hardware-Treiber des Jahres. Take-Two hat den 19. November 2026 als Verkaufsstart bestätigt und seitdem mehrfach klargestellt, dass dieses Datum gehalten wird. Für den PC-Hardware-Markt heißt das, dass im Vorlauf der Veröffentlichung die Nachfrage nach Grafikkarten der Mittel- und Oberklasse, nach NVMe-SSDs mit ausreichender Kapazität und nach Monitoren mit hoher Bildrate spürbar anziehen dürfte. Eine PC-Version ist zwar nicht zeitgleich mit der Konsolenversion bestätigt, wird aber von Take-Two nicht ausgeschlossen.</p>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Auf der Konsolenseite verschärft GTA VI eine ohnehin angespannte Lage. Sony hat die PlayStation 5 im April auf 649,99 US-Dollar angehoben, die PS5 Pro auf 899,99 US-Dollar. Xbox Series X und S wurden ebenfalls im Vorfeld preislich nach oben korrigiert. Wer GTA VI zum Launch spielen will und dafür neue Hardware braucht, wählt zwischen zwei Konsolengenerationen, die preislich näher am Premium-PC-Segment liegen als je zuvor, oder einer PC-Konfiguration, deren Speicher- und Storage-Komponenten unter dem aktuellen Memory-Engpass leiden. Eine Verschiebung wie die von Fable nimmt Druck aus diesem Korridor, weil weniger gleichzeitig konkurrierende Single-Purchase-Entscheidungen anstehen.</p>
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<h4 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Das Shooter-Quartett dominiert den Hardware-Bedarf</h4>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Halo: Campaign Evolved, Gears of War: E-Day und Modern Warfare 4 zielen alle auf Spielergruppen, die auf hohe Bildraten, niedrige Latenzen und VRR-fähige Displays optimiert sind. Im Hardware-Markt sind das genau die Käufer, die zuletzt mit den Triple-Mode-OLED-Monitoren von MSI, Asus und LG sowie mit RTX-50- und Radeon-RX-9000-Karten adressiert werden. Fall 2026 wird damit für PC-Bauer und Peripherie-Hersteller das Quartal des Jahres, weil die Headline-Releases dieselben Zielgruppen ansprechen, die ohnehin in den Hardware-Upgrade-Zyklus eintreten. Eine Verschiebung von Fable mit seinem traditionell anders gelagerten Anspruchsprofil löst die Schere zwischen Shooter-orientierter und RPG-orientierter Hardware-Nachfrage etwas auf.</p>
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<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Was die Verschiebung über Microsofts Plattformstrategie sagt</h3>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Fable als Cross-Platform-Titel zu starten ist die zentrale Pointe, weil sie den Bruch mit der klassischen Xbox-Exklusivlogik bestätigt. Microsoft hatte bereits mit Sea of Thieves, Hi-Fi Rush und Pentiment Schritte in diese Richtung gemacht, mit Indiana Jones und Forza Horizon 5 folgten dann erste First-Party-Klassiker. Fable ist davon das prominenteste Beispiel, weil es ursprünglich als Exklusivtitel zur Xbox-Series-X-Hardware-Strategie positioniert war. Mit dem gleichzeitigen Launch auf PS5 verschwindet das letzte starke Hardware-Argument, das Xbox als geschlossenen Plattform-Hebel hatte.</p>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Für die Hardware-Seite hat das zwei Implikationen. Erstens muss Xbox seine eigene Konsolen-Hardware in einer Welt ohne Exklusivtitel über andere Argumente verkaufen, etwa Game-Pass-Bindung, Cross-Save-Funktionalität, Cloud-Streaming und neue Formfaktoren wie den ROG Xbox Ally. Zweitens werden große AAA-Releases künftig sowohl bei Sony- als auch bei Microsoft-Hardware Nachfrage erzeugen, was die GPU- und SSD-Anbieter ihrerseits in der Allokation noch stärker zugunsten der Gaming-Linie justiert. Letzteres trifft auf die ohnehin angespannte Speichersituation, die bereits Steam Deck OLED, Steam Machine und Steam Frame in höhere Preisregionen oder Lieferverschiebungen gezwungen hat.</p>
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<h4 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Februar 2027 als Hardware-Refresh-Zeitfenster</h4>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der gewählte Februar 2027 ist kein Zufallstreffer. Im ersten Quartal ist der Hardware-Markt typischerweise von CES-Ankündigungen geprägt, neue GPU-Refresh-Modelle, monitortechnische Triple-Mode-Geräte mit RGB-Stripe-Subpixeln und Notebook-Plattformen wie Intels Panther Lake oder Nvidias N1X sind dann breit am Markt. Fable kann sich diesen Hardware-Aufschwung zunutze machen, weil Käufer ihre Neuanschaffungen oft mit einem konkret erwarteten Spiel rechtfertigen. Im Herbst 2026 wäre Fable in der gleichen Diskussion zwischen GTA VI, Modern Warfare 4 und Halo verloren gegangen. Im Februar 2027 dominiert es das Singleplayer-RPG-Segment praktisch konkurrenzlos, was sowohl Hardware-Marketing als auch Verkaufsdramaturgie zugutekommt.</p>
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<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Was am 7. Juni hardwareseitig zu erwarten ist</h3>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Xbox Games Showcase am 7. Juni 2026 dürfte über die reine Software-Pipeline hinausgehen. Microsoft hat im Vorfeld mehrfach signalisiert, dass das Xbox-Hardware-Portfolio diversifiziert werden soll. Der ROG Xbox Ally und der Ally X sind im Handel, eine zweite Generation des Handhelds ist in der Gerüchteküche, und Microsoft hat Project Kennan als Codename für ein nicht näher erläutertes Hardware-Vorhaben bestätigt. Ob am 7. Juni eine neue Xbox-Konsolengeneration oder lediglich neue Software-Inhalte für die Series X und S gezeigt werden, ist offen. Klar ist, dass Microsoft die Aufmerksamkeit, die Fable in einem normalen Herbst-Release-Fenster gebunden hätte, jetzt für Hardware-Ankündigungen nutzen kann, ohne sich selbst die Schau zu stehlen.</p>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Für AMD ist der Showcase zusätzlich interessant, weil Xbox-Konsolen und der Großteil der angekündigten Handhelds auf AMD-Silicon basieren. Eine neue Xbox-Hardware oder eine Allianz mit AMDs kommender APU-Generation würde direkt in den AMD-Roadmap-Korridor zwischen Strix Halo, Medusa Halo und den nächsten Z2-Varianten passen.</p>
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<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Welche Hardware-Konsequenzen die Fable-Verschiebung wirklich hat</h3>
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Verschiebung von Fable auf Februar 2027 ist Software-Politik, hat aber eine sichtbare Hardware-Resonanz. Sie entlastet das vierte Quartal 2026, in dem GPU-, Konsolen- und SSD-Anbieter ohnehin um Lieferkapazität ringen, sie verschafft Microsoft Raum für eine Hardware-zentrierte Showcase-Strategie im Juni, und sie verlagert die nächste große RPG-Kaufentscheidung in ein Quartal, das hardwareseitig durch CES-Refresh-Modelle und stabilere Speicherpreise geprägt sein sollte. Wer im Herbst 2026 ein neues System für GTA VI plant, kann Fable getrost ausklammern und seine Hardware-Konfiguration konsequent auf Shooter und Rockstar-Open-World ausrichten. Wer dagegen 2027 ein RPG-orientiertes Setup mit Fokus auf hochauflösende Displays, ausreichend VRAM und ruhigen Single-Thread-Lasten plant, bekommt mit Fable einen klaren Anker, an dem sich die Aufrüstentscheidung festmachen lässt. Aus Hardware-Sicht ist die Verschiebung damit keine schlechte Nachricht, sondern eine sinnvolle Entzerrung eines Marktes, der in den verbleibenden Monaten 2026 ohnehin am Limit arbeiten wird.</p>
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<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold"></h3>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/fable-wird-auf-februar-2027-verschoben-und-macht-platz-fuer-einen-hardware-getriebenen-spiele-herbst-2026/">Fable wird auf Februar 2027 verschoben und macht Platz für einen Hardware-getriebenen Spiele-Herbst 2026</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/">Hardware News</a>.</p>
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<p><strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.hardware-news.de/fable-wird-auf-februar-2027-verschoben-und-macht-platz-fuer-einen-hardware-getriebenen-spiele-herbst-2026/" target="_blank">Fable wird auf Februar 2027 verschoben und macht Platz für einen Hardware-getriebenen Spiele-Herbst 2026</a></p>
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		<title>Unraid will Slackware nach 20 Jahren als Basis ablösen und auf eine schneller aktualisierte Linux-Distribution wechseln</title>
		<link>https://rabbitzlabs.de/unraid-will-slackware-nach-20-jahren-als-basis-abloesen-und-auf-eine-schneller-aktualisierte-linux-distribution-wechseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BlackRabbitZ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:15:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div><p>Unraid plant einen Bruch mit seiner eigenen Geschichte. Das NAS- und Homeserver-Betriebssystem von Lime Technology, das seit dem ersten öffentlichen Release im August 2005 auf Slackware aufsetzt, soll künftig auf einer „upstream-näheren“ Linux-Distribution laufen. Bestätigt hat das Marketing- und Support-Spezialist Ed Rawlings im hauseigenen Uncast-Podcast sowie in einem begleitenden YouTube-Short. Eine offizielle Ankündigung sei das […]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/unraid-will-slackware-nach-20-jahren-als-basis-abloesen-und-auf-eine-schneller-aktualisierte-linux-distribution-wechseln/">Unraid will Slackware nach 20 Jahren als Basis ablösen und auf eine schneller aktualisierte Linux-Distribution wechseln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/">Hardware News</a>.</p></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
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<p><strong>Unraid plant einen Bruch mit seiner eigenen Geschichte. Das NAS- und Homeserver-Betriebssystem von Lime Technology, das seit dem ersten öffentlichen Release im August 2005 auf Slackware aufsetzt, soll künftig auf einer „upstream-näheren“ Linux-Distribution laufen. Bestätigt hat das Marketing- und Support-Spezialist Ed Rawlings im hauseigenen Uncast-Podcast sowie in einem begleitenden YouTube-Short. Eine offizielle Ankündigung sei das ausdrücklich noch nicht, der Wechsel befinde sich in der ersten Planungsphase, und welche Distribution Slackware ablösen wird, hat Lime Technology bislang nicht verraten.</strong></p>
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<h3>Warum Slackware nach 20 Jahren nicht mehr passt</h3>
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<p>Die Begründung ist technisch und organisatorisch zugleich. Slackware ist eine der ältesten noch gepflegten Linux-Distributionen und folgt einem bewusst langsamen Veröffentlichungszyklus, der auf Stabilität und Minimalismus statt auf schnelle Bewegung setzt. Das aktuelle Stable-Release Slackware 15.0 stammt aus dem Februar 2022 und nutzt nach wie vor den Linux-Kernel 5.15. Unraid selbst läuft inzwischen mit Kernel 6.12.54 und benötigt damit deutlich neuere Komponenten als Slackware stable mitliefert. Lime Technology muss deshalb seit Jahren neue Pakete und Sicherheits-Fixes selbst rückportieren, kompilieren und in das eigene System integrieren.</p>
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<p>Genau dieser Aufwand soll mit dem Wechsel entfallen. Rawlings beschreibt es so, dass eine aktivere, näher am Upstream liegende Distribution dem Unraid-Team das manuelle Nachpflegen erspart, weil Pakete und Updates dort von vornherein zeitnah ankommen. Die Folge ist eine bessere langfristige Stabilität der Unraid-Codebasis, weil das Team weniger Energie in das Hinterherräumen von Versionssprüngen stecken muss und mehr in eigene Funktionen rund um Storage, Docker und Virtualisierung. Auch die Community-Frage spielt eine Rolle: Eine größere aktive Entwicklergemeinschaft hinter der gewählten Basis bedeutet mehr Hände, mehr Augen und schnellere Reaktionen auf Sicherheitslücken.</p>
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<h4>Slackware-Welt selbst hat das Problem längst erkannt</h4>
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<p>Bezeichnenderweise greifen viele aktive Slackware-Nutzer inzwischen ohnehin zu Slackware-current, also dem Rolling-Development-Zweig, weil das stabile Release schlicht zu alte Software ausliefert. Für einen kommerziellen Anbieter wie Lime Technology ist Slackware-current als produktive Basis allerdings keine Option, weil Rolling-Zweige ihren eigenen Pflegeaufwand mitbringen und schwerer planbar sind. Ein anderer Linux-Unterbau, der von Haus aus eine moderne Paketversorgung mitbringt, ist die offensichtliche Alternative.</p>
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<h3>Was sich für Unraid-Nutzer ändern soll</h3>
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<p>Für Endanwender steht aus der Ankündigung ein klarer Vorteil im Vordergrund. Sicherheitsfixes sollen schneller in produktiven Unraid-Versionen ankommen, neue Systempakete einschließlich Treibern, Bibliotheken und Werkzeugen lassen sich zeitnaher einbinden, und moderne Hardware wird besser unterstützt. Letzteres ist für eine Storage-Plattform, die regelmäßig auf neue Mainboards, SAS-Controller, NVMe-Topologien und Netzwerkkarten reagieren muss, ein nicht zu unterschätzender Punkt. Auch Tools, die im aktuellen Linux-Ökosystem Standard sind, dürften unter einer modernen Basis einfacher verfügbar sein, ohne dass das Unraid-Team sie zusätzlich verpacken muss.</p>
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<p>Was Lime Technology nicht ändert, ist das Grundkonzept der Plattform. Unraid wird weiterhin von einem USB-Stick booten, vollständig im RAM laufen, den selbst entwickelten md_unraid-Treiber für Paritätsschutz über unterschiedlich große Datenträger nutzen und Docker- sowie KVM-Workloads über die bekannte Weboberfläche anbieten. Der Unterschied liegt unterhalb dieser Schicht: Welche Distribution das Userland und die Standardpakete liefert, dürfte für den ersten Eindruck unsichtbar bleiben, beeinflusst aber Update-Geschwindigkeit, Treiberbestand und Sicherheitslage spürbar.</p>
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<h3>Zeitplan und Distributionswahl bleiben offen</h3>
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<p>Lime Technology nennt weder einen konkreten Zeitrahmen noch die Zielsdistribution. Rawlings betont mehrfach, dass es sich um eine frühe Phase der internen Planung handelt. In der Community kursieren naheliegende Vermutungen: Debian bringt eine breite Paketbasis, einen vergleichsweise klaren Sicherheitsprozess und eine stabile, langfristig orientierte Release-Politik mit. Arch Linux wäre als Rolling-Release ein anderes Extrem, mit hochaktuellen Paketen, aber höherer Komplexität. Auch Ubuntu LTS, Fedora oder eine spezialisierte Server-Distribution wären denkbare Kandidaten, ohne dass Lime Technology dazu Stellung bezogen hätte.</p>
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<p>Realistisch ist, dass der Wechsel über mehrere Unraid-Versionen hinweg vorbereitet wird. Die aktuelle stabile Version 7.2.5 vom 30. April 2026 bleibt klar in der Slackware-Linie, ebenso das parallel gepflegte 7.1.4-Maintenance-Release. Die kommenden Versionen dürften zunächst weiter auf Slackware laufen, während Lime Technology im Hintergrund einen neuen Build-Pfad aufbaut. Ein vollständiger Distributionswechsel ist in einem Produktionssystem nicht trivial: Boot-Prozess, Treiberintegration, das eigene Build- und Update-System sowie die Kompatibilität mit dem etablierten Plugin- und Community-Apps-Ökosystem müssen sauber abgebildet werden, bevor ein Wechsel den Stable-Zweig erreicht.</p>
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<h4>Kompatibilität für Plugins und Community-Apps als heikler Punkt</h4>
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<p>Genau dieses Plugin-Ökosystem ist eine der Stärken von Unraid und gleichzeitig der heikelste Aspekt eines Basiswechsels. Viele Drittentwickler ihrer Plugins verlassen sich auf konkrete Pfade, Paketversionen und Eigenheiten der Slackware-Welt. Mit einer neuen Basis können sich Bibliotheksversionen, Paketnamen und Init-Mechanismen ändern, was Anpassungen auf Seiten der Plugin-Autoren nach sich zieht. Lime Technology wird hier eine Migrationsphase einplanen müssen, in der bestehende Erweiterungen weiterhin laufen oder zumindest dokumentierte Anpassungswege bekommen. Anders wäre der Wechsel für die Bestandskunden, die Unraid gerade wegen seines Ökosystems gewählt haben, kaum verträglich.</p>
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<h3>Was der Schritt über die Storage-Software-Landschaft verrät</h3>
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<p>Der angekündigte Wechsel ist über Unraid hinaus interessant. Slackware war über Jahrzehnte für minimalistische, gut kontrollierbare Server-Setups ein Argument, hat aber gegen die schnelle Iterationsgeschwindigkeit anderer Distributionen verloren, besonders in einem Umfeld, in dem Sicherheitsupdates und Hardware-Support kein Nice-to-have mehr sind, sondern Vertragsbestandteil kommerzieller Produkte. Lime Technology bestätigt mit der Entscheidung, dass auch eine eingespielte 20-Jahre-Plattform den eigenen Unterbau hinterfragen muss, wenn der Pflegeaufwand das Tempo der Produktentwicklung ausbremst. Welche Distribution am Ende den Zuschlag bekommt, wird zur Stilfrage. Dass Unraid Slackware verlässt, ist die eigentliche Nachricht.</p>
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<p><strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.hardware-news.de/unraid-will-slackware-nach-20-jahren-als-basis-abloesen-und-auf-eine-schneller-aktualisierte-linux-distribution-wechseln/" target="_blank">Unraid will Slackware nach 20 Jahren als Basis ablösen und auf eine schneller aktualisierte Linux-Distribution wechseln</a></p>
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		<title>Nvidia, Microsoft, Arm und MediaTek deuten gemeinsam auf neue PC-Plattform zur Computex 2026 hin</title>
		<link>https://rabbitzlabs.de/nvidia-microsoft-arm-und-mediatek-deuten-gemeinsam-auf-neue-pc-plattform-zur-computex-2026-hin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BlackRabbitZ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:15:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div><p>Vier der wichtigsten Akteure im aktuellen PC-Geschäft haben am 29. Mai zeitgleich denselben Teaser auf X veröffentlicht. Nvidia, Microsofts Windows-Account, Arm und MediaTek posteten unabhängig voneinander den Satz „A new era of PC“ zusammen mit den Koordinaten 25.0528, 121.5990. Wer die Zahlen in Google Maps eingibt, landet direkt am Taipei Music Center, dem Veranstaltungsort der […]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/nvidia-microsoft-arm-und-mediatek-deuten-gemeinsam-auf-neue-pc-plattform-zur-computex-2026-hin/">Nvidia, Microsoft, Arm und MediaTek deuten gemeinsam auf neue PC-Plattform zur Computex 2026 hin</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/">Hardware News</a>.</p></div>]]></description>
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<p>Vier der wichtigsten Akteure im aktuellen PC-Geschäft haben am 29. Mai zeitgleich denselben Teaser auf X veröffentlicht. Nvidia, Microsofts Windows-Account, Arm und MediaTek posteten unabhängig voneinander den Satz „A new era of PC“ zusammen mit den Koordinaten 25.0528, 121.5990. Wer die Zahlen in Google Maps eingibt, landet direkt am Taipei Music Center, dem Veranstaltungsort der Computex-2026-Eröffnungskeynote von Nvidia-CEO Jensen Huang am 1. Juni. Microsoft-CEO Satya Nadella ist für eine eigene „Special Address“ am selben Tag eingeplant, parallel beginnt die Build-Konferenz von Microsoft. Alles deutet darauf hin, dass die seit Monaten gehandelten Nvidia-PC-Prozessoren N1 und N1X auf dieser Bühne offiziell vorgestellt werden.</p>
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<h3>Vier koordinierte Teaser, ein gemeinsames Ziel</h3>
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<p>Die Geschlossenheit der Kommunikation ist das eigentlich Bemerkenswerte. Wenn Nvidia, Microsoft, Arm und MediaTek wortgleich denselben Satz mit denselben Koordinaten posten, geht es nicht um einen weiteren KI-Beschleuniger oder eine Software-Demo, sondern um eine Plattform, an der alle vier Beteiligten produktverantwortlich sind. Nvidia liefert die GPU- und Systemarchitektur, MediaTek den CPU-Teil und die Integration, Arm die Instruktionsarchitektur Armv9.2 inklusive der Cortex-Kerne, und Microsoft das Betriebssystem für eine breite Kundenbasis. Dass MediaTek dabei ist, lässt sich auch aus einer anderen Beobachtung lesen: MediaTek hatte ursprünglich einen eigenen Computex-Slot eingeplant, diesen aber laut mehreren Berichten an Nvidia abgetreten. Das passt zur These einer gemeinsam vorgestellten Plattform statt zweier paralleler Ankündigungen.</p>
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<p>Eine konkrete Produktbezeichnung enthalten die Posts nicht. Die Indizien der vergangenen Monate sind aber so dicht geworden, dass die Branche praktisch geschlossen den Schluss zieht: Hier kommt N1X. Lenovo hat in einem internen System einen „NVIDIA N1x Portal“-Eintrag öffentlich gemacht, Dell-Embargos sind laut VideoCardz im Umlauf, ein Engineering-Board mit 128 GB LPDDR5X tauchte im April auf der chinesischen Plattform Goofish auf, und Treiber-Sleuths haben den N1X-Codenamen längst im Nvidia-Treiberstack ab Version 560.x dokumentiert.</p>
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<h3>Die geleakten Eckdaten der N1X-Plattform</h3>
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<p>Das technische Profil ist bemerkenswert. N1X soll als System-on-Chip auf TSMCs 3-Nanometer-Prozess gefertigt werden und basiert architektonisch auf demselben GB10-Superchip, der bereits in Nvidias DGX-Spark-Mini-Supercomputer arbeitet. Auf der CPU-Seite kombiniert MediaTek zehn Cortex-X925-Performance-Kerne mit zehn Cortex-A725-Effizienzkernen zu einem 20-Kern-Heterogen-Cluster. Beide Cluster verfügen jeweils über 16 MB L3-Cache. Frühe Geekbench-6-Ergebnisse aus dem Linux-Umfeld liegen bei rund 3.096 Punkten im Single-Core und 18.837 im Multi-Core. Das spielt direkt im Revier von Intels Core Ultra 9 285HX und AMDs Ryzen AI Max, bleibt aber unter Apples M4 Max.</p>
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<p>Das eigentliche Differenzierungsmerkmal ist die GPU. Nvidia integriert eine Blackwell-iGPU mit 48 Streaming-Multiprozessoren und 6.144 CUDA-Kernen, derselbe Core-Count wie bei der dedizierten Desktop-GeForce RTX 5070. Hinzu kommen 192 Tensor-Kerne für DLSS-5-Beschleunigung. Allerdings ist der GPU-Takt durch das Notebook-Powerbudget stark begrenzt, frühe Engineering-Samples zeigten Boost-Taktraten um 1,05 GHz, realistische Serien-Boost-Werte werden bei 1,5 bis 1,8 GHz vermutet. Damit erreicht die iGPU nicht die Leistung eines vollwertigen RTX-5070-Notebooks, schlägt aber jede bislang in einen Arm-PC-Chip integrierte Grafikeinheit um Längen.</p>
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<p>Auf der Speicherseite setzt N1X auf ein 256-Bit-Interface mit LPDDR5X bis 9400 MT/s, was rund 273 GB/s Bandbreite ergibt, vergleichbar mit Apples M5 Pro oder AMDs Strix Halo. Die Maximalkapazität liegt bei 128 GB Unified Memory, geteilt zwischen CPU und GPU. Die TDP wird auf 120 bis 140 Watt für den Gesamt-SoC geschätzt, was N1X klar in die Workstation- und High-End-Gaming-Notebook-Klasse rückt. Die ausgegliederte N1-Variante zielt mit weniger Kernen und geringerer Leistungsaufnahme auf dünnere Ultrabooks.</p>
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<h4>Acht Launch-Modelle in Sichtweite</h4>
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<p>Berichte über kommende Geräte zeigen eine breite OEM-Aufstellung. Dell und Lenovo werden in Embargo-Dokumenten und Lenovo-internen Support-Seiten konkret genannt, ASUS und weitere Partner stehen ebenfalls in der Pipeline. Insgesamt sollen acht Launch-Modelle quer durch Produktivitäts-, Premium- und Gaming-Kategorien starten, der Verkaufsbeginn ist im zweiten Halbjahr 2026 zu erwarten. Eine Nachfolgegeneration aus N2- und N2X-Chips ist nach VideoCardz-Angaben für das dritte Quartal 2027 in Planung.</p>
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<h3>Microsofts Windows-11-Sonderzweig 26H1 als zweite Hälfte der Geschichte</h3>
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<p>Die zweite, oft übersehene Hälfte der Story spielt sich in Windows ab. Microsoft hat im Februar 2026 die Sonderversion Windows 11 26H1 veröffentlicht, die ausdrücklich für zukünftige Arm-basierte Geräte gedacht ist. ASUS hatte den Build im Vorfeld der Snapdragon-X2-Plattform zugeordnet, mehrere Berichte legen aber nahe, dass derselbe Build auch das Nvidia-N1X-Ökosystem trägt. Bezeichnend ist, dass 26H1 keinen direkten Upgrade-Pfad zur regulären 26H2-Herbstversion bekommt, sondern einen eigenen Update-Strang erhält. Microsoft trennt damit den Arm-Zweig betriebssystemseitig formal vom regulären Windows-11-Pfad und schafft eine Plattform, in die sich neue Arm-SoCs sauber einpassen lassen, ohne den Mainstream-Zweig zu komplizieren.</p>
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<p>Genau dieser Schritt ist die strukturelle Voraussetzung dafür, dass Nvidia und MediaTek mit N1X überhaupt sinnvoll am Windows-Markt teilnehmen können. Ohne ein Microsoft-seitiges Plattformcommitment käme ein neuer Arm-Anbieter erneut in dieselbe Situation, in der Qualcomm jahrelang ausharren musste: zertifizierte Hardware, aber begrenzter Software- und Treibersupport. Mit 26H1 als Arm-First-Build und Microsofts sichtbarer Beteiligung am Teaser zeichnet sich ab, dass Windows on Arm dieses Mal mit deutlich mehr Rückendeckung an den Start geht.</p>
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<h3>Was sich für den Wettbewerb mit Intel, AMD und Qualcomm verändert</h3>
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<p>Mit N1X bekommt Windows on Arm den Spieler, der dem Format bislang gefehlt hat: einen GPU-starken Anbieter, der direkt aus dem CUDA- und Blackwell-Ökosystem heraus argumentiert. Qualcomms Snapdragon X Elite und X2 punkten bei CPU-Effizienz und Akkulaufzeit, hängen aber bei Grafik und lokaler KI-Inferenz hinter dem zurück, was Nvidia mit einer Blackwell-iGPU und 192 Tensor-Kernen in dasselbe Chassis bringen kann. Für Anwender, die lokal größere KI-Modelle, Bild- oder Videogeneration betreiben wollen, ist der Sprung gegenüber bisherigen Copilot+-PCs spürbar.</p>
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<p>Intel und AMD verlieren auf dem Papier zunächst keine Marktanteile, dürften aber strategisch unter Druck geraten. Der x86-Bonus über die Software-Kompatibilität schmilzt, wenn Microsoft Arm und x86 in derselben Build-Kadenz hält und Nvidia über die eigene Treiberbasis CUDA-Workloads in den mobilen Bereich bringt. Mittelfristig wird damit jeder OEM, der heute auf Core Ultra oder Ryzen AI setzt, eine N1X-Variante in seiner Roadmap prüfen. Intels Wildcat-Lake-Generation in der unteren Mitte und Panther Lake im Premium-Segment bleiben preislich attraktiv, der GPU-Anteil bei N1X ist aber konkurrenzlos in einem Arm-SoC.</p>
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<h4>Computex 2026 wird zum Inflexionspunkt</h4>
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<p>Die Computex selbst bekommt durch die koordinierten Teaser einen ungewöhnlich hohen Stellenwert. Drei Großereignisse kollidieren in derselben Woche: Huangs Keynote am 1. Juni um 11 Uhr Ortszeit, Nadellas „Special Address“ am selben Tag und Microsoft Build im Anschluss. Wenn die Erwartung trägt, wird auf dieser Bühne nicht nur ein neuer Chip vorgestellt, sondern eine komplette Windows-on-Arm-Plattform mit OS, CPU, GPU und einer angekündigten OEM-Wand. Ein vergleichbares Setup gab es zuletzt 2024, als Qualcomm und Microsoft Copilot+ erstmals gemeinsam inszenierten.</p>
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<h3>Wie viel der Erwartung sich am 1. Juni tatsächlich erfüllt</h3>
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<p>Der Teaser-Schwarm dieser Woche ist der bislang deutlichste Hinweis, dass N1X in greifbarer Nähe steht. Bestätigt ist offiziell weiterhin nichts, weder Produktnamen noch Preise, weder Taktraten noch die konkrete OEM-Liste. Was am 1. Juni in Taipeh tatsächlich gezeigt wird, hängt unter anderem davon ab, wie weit Nvidia und MediaTek mit dem Silizium-Validierung sind und welche Geräte Dell, Lenovo und ASUS zum Start auf der Bühne mitbringen können. Die Indizienlage ist allerdings so dicht, dass eine Computex ohne N1X-Reveal die größere Überraschung wäre als die Vorstellung selbst. Ab Montag ist klar, ob die „neue Ära des PC“ eine Marketingformel oder tatsächlich der Startschuss für die ernsthafteste Nicht-x86-Plattform unter Windows seit Jahren wird.</p>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/nvidia-microsoft-arm-und-mediatek-deuten-gemeinsam-auf-neue-pc-plattform-zur-computex-2026-hin/">Nvidia, Microsoft, Arm und MediaTek deuten gemeinsam auf neue PC-Plattform zur Computex 2026 hin</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/">Hardware News</a>.</p>
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<p><strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.hardware-news.de/nvidia-microsoft-arm-und-mediatek-deuten-gemeinsam-auf-neue-pc-plattform-zur-computex-2026-hin/" target="_blank">Nvidia, Microsoft, Arm und MediaTek deuten gemeinsam auf neue PC-Plattform zur Computex 2026 hin</a></p>
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		<title>MSI zeigt mit dem MPG OLED 322URDX36 den ersten Gaming-Monitor mit Triple-Mode-Umschaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BlackRabbitZ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><p>MSI nutzt die Computex 2026 für eine handfeste Premiere. Der MPG OLED 322URDX36 ist nach Herstellerangaben der weltweit erste Gaming-Monitor mit Triple Mode, also drei zur Laufzeit umschaltbaren Kombinationen aus Auflösung und Bildwiederholrate. Das 31,5 Zoll große QD-OLED-Display schaltet zwischen 4K bei 360 Hz, 1440p bei 520 Hz und 1080p bei 680 Hz um. Möglich […]</p>
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<p>MSI nutzt die Computex 2026 für eine handfeste Premiere. Der MPG OLED 322URDX36 ist nach Herstellerangaben der weltweit erste Gaming-Monitor mit Triple Mode, also drei zur Laufzeit umschaltbaren Kombinationen aus Auflösung und Bildwiederholrate. Das 31,5 Zoll große QD-OLED-Display schaltet zwischen 4K bei 360 Hz, 1440p bei 520 Hz und 1080p bei 680 Hz um. Möglich wird das durch ein neues Panel der fünften QD-OLED-Generation von Samsung Display, das erst Ende Mai vorgestellt wurde und mit Massenproduktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 startet. Wann der MPG OLED 322URDX36 tatsächlich in den Handel kommt und was er kosten wird, lässt MSI offen. Realistisch ist ein Verkaufsstart im ersten Quartal 2027.</p>
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<h3>Drei Modi, drei Anwendungsfälle</h3>
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<p>Bisherige Dual-Mode-Monitore wie das LG-Modell mit 4K bei 240 Hz und 1080p bei 480 Hz oder vergleichbare Samsung-OLED-Panels boten zwei feste Profile. MSI ergänzt um eine dritte Stufe und verändert damit die Logik solcher Geräte spürbar. 4K bei 360 Hz adressiert hochauflösungslastige Singleplayer-Titel, Open-World-Games oder Productivity-Workloads, die von der Pixeldichte profitieren. 1440p bei 520 Hz ist der neue Zwischenschritt für AAA-Wettkampftitel, in denen Bildrate über Pixelschärfe steht, ohne dass der Sprung zu Full HD die Darstellung zu grob werden lässt. 1080p bei 680 Hz schließlich liefert die maximale Latenzreduktion und richtet sich an kompetitive Esports-Szenarien wie Counter-Strike 2, Valorant oder Rainbow Six Siege.</p>
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<p>Technisch ist nur eine der drei Stufen pixel-perfekt. Bei 1080p wird das native 3840-x-2160-Raster exakt geviertelt, jedes ausgegebene Pixel entspricht damit vier Panel-Subpixeln und das Bild bleibt scharf. Bei 1440p geht diese Rechnung nicht auf, weil sich weder 3840 durch 2560 noch 2160 durch 1440 ganzzahlig teilen lässt. In diesem Modus muss das Panel zwangsläufig skalieren, was zu leichter Unschärfe und sichtbarem Treppeneffekt führen kann. Wer maximale Schärfe will, bleibt bei 4K oder 1080p, wer kompetitive Vorteile maximieren will, springt direkt auf 1080p bei 680 Hz.</p>
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<h4>RGB-Stripe-Subpixel statt klassischem QD-OLED-Layout</h4>
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<p>Das Samsung-Panel selbst ist der größere Sprung als der Triple-Mode-Schalter. Erstmals setzt Samsung Display bei einem QD-OLED-Display auf eine RGB-Stripe-Subpixelanordnung statt der bisherigen dreieckigen Anordnung. Damit fällt der Color-Fringing-Effekt weg, der QD-OLED-Monitore besonders bei kleinen Schriften und feinen UI-Elementen bislang sichtbar gegenüber WOLED- und IPS-Displays benachteiligt hat. Für Mischnutzung aus Gaming, Office und Content-Erstellung ist das neben den schnellen Schaltzeiten der relevanteste Vorteil des neuen Panels.</p>
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<p>Hinzu kommt die fünfte Generation des QD-OLED-Aufbaus mit Penta-Tandem-Technologie, bei der mehrere OLED-Schichten gestapelt werden, um Helligkeit und Lebensdauer zu verbessern. MSI nennt eine Spitzenhelligkeit von 1.500 cd/m und eine VESA-DisplayHDR-True-Black-600-Zertifizierung, ein Wert, der bei QD-OLED bislang den Tandem-OLED-Modellen vorbehalten war. Die neue DarkArmor-Beschichtung soll Schwarzwerte um rund 40 Prozent verbessern und die Kratzfestigkeit der Oberfläche um den Faktor 2,5 erhöhen, was unter direktem Lichteinfall den größten Unterschied macht.</p>
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<h3>DisplayPort 2.1a mit UHBR20 und der DSC-Diskussion</h3>
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<p>Die Anschlussausstattung ist konsequent auf die hohen Datenraten ausgelegt. Der MPG OLED 322URDX36 nutzt DisplayPort 2.1a mit voller UHBR20-Bandbreite von 80 Gbit/s, ergänzt durch einen USB-C-Port mit 98 Watt Power Delivery für Notebook-Anbindung samt Stromversorgung. Ob 4K bei 360 Hz tatsächlich ohne Display Stream Compression über die Leitung gehen, ist in der Branche allerdings nicht unumstritten. Die rechnerische Datenrate bei 10 Bit Farbtiefe liegt nahe an der Grenze dessen, was UHBR20 ohne Kompression schafft. MSI und Samsung sprechen explizit von kompressionsloser Übertragung, einige Reviewer reservieren sich an dieser Stelle Vorsicht, bis Messungen am Seriengerät vorliegen.</p>
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<p>Praktisch dürfte DSC für die meisten Nutzer ohnehin kein sichtbares Thema sein. Die Kompression arbeitet visuell verlustfrei nach VESA-Definition, und wer Triple Mode aktiv nutzen will, dürfte 4K bei 360 Hz ohnehin nur für Singleplayer-Titel mit GPU-Reserven einsetzen, wo sich die Kompressionsfrage nicht stellt. Für die kompetitiven 1080p- und 1440p-Modi reicht UHBR20 mit reichlich Bandbreitenreserve.</p>
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<h4>AI Care Sensor gegen Einbrennen</h4>
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<p>OLED-typisch bekommt der Monitor eine Reihe von Pflegefunktionen mit. Der schon aus anderen MSI-OLED-Modellen bekannte AI Care Sensor schaltet das Panel automatisch ab, sobald der Nutzer nicht mehr davor sitzt, und reduziert damit die Einbrenn-Wahrscheinlichkeit gerade bei statischen UI-Elementen. Hinzu kommen die üblichen automatischen Pixel-Refresh-Zyklen, Panel-Care-Routinen und eine Uniform-Luminance-Option, die über MSIs Software die HDR-Kurve anpasst.</p>
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<h3>Warum die Roadmap so wichtig ist wie das Produkt</h3>
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<p>Spannender als das Einzelgerät ist der Marktkontext. Samsung Display hat angekündigt, mit mehr als zehn Monitorherstellern über das neue 4K-360-Hz-Panel zu verhandeln. MSI ist mit dem MPG OLED 322URDX36 nur das erste sichtbare Modell, das ankündigt. Asus arbeitet parallel an der ROG-Swift-Serie, MSI selbst hat mit dem MPG 341CQR QD-OLED X36 zeitgleich ein 34 Zoll großes Ultrawide-Modell mit demselben Subpixel-Layout angekündigt, und LG, Dell, Gigabyte sowie weitere Hersteller dürften in den kommenden Monaten ähnliche Geräte zeigen.</p>
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<p>Triple Mode selbst muss dabei kein Alleinstellungsmerkmal von MSI bleiben. Die zugrundeliegende Panel-Logik liegt bei Samsung Display, MSI hat die dritte Stufe zwischen 4K und 1080p herausgearbeitet und im Scaler implementiert. Andere Hersteller können diese Funktion technisch ebenso umsetzen, sobald sie das Panel beziehen. Der First-Mover-Vorteil ist deshalb ein zeitlich begrenztes Marketing-Pfund, kein dauerhafter Burggraben.</p>
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<h3>Preis und Zeitfenster bleiben das eigentliche Risiko</h3>
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<p>Eine Hausnummer für den Preis nennt MSI nicht, und das ist bei diesem Gerät der entscheidende Posten. Aktuelle 4K-240-Hz-QD-OLED-Monitore liegen je nach Hersteller zwischen 950 und 1.300 Euro. Eine fünfte Panel-Generation, eine neue Subpixel-Anordnung, höhere Helligkeit, DisplayPort 2.1a mit UHBR20 und das Triple-Mode-Marketing dürften den Einstiegspreis deutlich darüber treiben. Branchenbeobachter rechnen mit einer Spanne von 1.500 bis 1.800 Euro zum Marktstart, plausibel ist auch eine kurze Phase darüber, solange MSI als einziger Anbieter mit Triple Mode firmiert. Erst wenn weitere Hersteller das Panel verbauen, sollte sich der Preis nach unten korrigieren.</p>
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<p>Hinzu kommt die Zeitschiene. Samsung Display nennt explizit das zweite Halbjahr 2026 als Beginn der Massenproduktion, MSI wird auf der Computex ein Vorseriengerät zeigen. Ein realistischer Verkaufsstart in nennenswerten Stückzahlen liegt damit eher im Januar oder Februar 2027 als im Sommer 2026. Wer 2026 noch einen 4K-OLED-Gaming-Monitor sucht, kommt um die aktuelle Generation mit 240 Hz nicht herum.</p>
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<h3>Ein Schritt, der OLED-Gaming-Monitore von der Auflösungsfrage löst</h3>
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<p>Mit Triple Mode verlagert MSI eine seit Jahren festgefahrene Diskussion. Statt sich zwischen 4K und hoher Bildrate entscheiden zu müssen, übernimmt der Monitor die Anpassung an die jeweilige Anwendung. Das nimmt vor allem Nutzern den Konfigurationsstress, die einen Bildschirm für mehrere Spielgenres und gleichzeitig für klassische Desktop-Anwendungen suchen. Technisch löst es das alte Dilemma nicht komplett, weil 1440p auf einem 4K-Panel nie vollständig sauber skaliert. Praktisch reicht der Komfortgewinn aber, um den MPG OLED 322URDX36 zu einer der spannendsten Display-Ankündigungen der Computex zu machen. Ob sich das Konzept im Markt durchsetzt, hängt am Preis, an der Verfügbarkeit ab Anfang 2027 und daran, wie konsequent andere Hersteller das Samsung-Panel ebenfalls in Triple-Mode-Geräte einbauen.</p>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/msi-zeigt-mit-dem-mpg-oled-322urdx36-den-ersten-gaming-monitor-mit-triple-mode-umschaltung/">MSI zeigt mit dem MPG OLED 322URDX36 den ersten Gaming-Monitor mit Triple-Mode-Umschaltung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.hardware-news.de/">Hardware News</a>.</p>
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<p><strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.hardware-news.de/msi-zeigt-mit-dem-mpg-oled-322urdx36-den-ersten-gaming-monitor-mit-triple-mode-umschaltung/" target="_blank">MSI zeigt mit dem MPG OLED 322URDX36 den ersten Gaming-Monitor mit Triple-Mode-Umschaltung</a></p>
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